Israel

Sechs Tote bei Busunglück

Bei dem Unfall am Sonntagabend starben sechs Menschen, zwölf weitere wurden verletzt. Foto: Flash 90

Sechs Menschen starben am Sonntagabend auf der Autobahn Nummer eins in Israel, als ein Bus in einen Lkw raste. Unter den Toten sind auch Kinder. Mindestens zwölf weitere wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich. Der Fahrer des Linienbusses war schon vorher wegen aggressiven Fahrens aufgefallen.

Er hatte bereits in 2013 auf derselben Route der Nummer 402 von Jerusalem nach Bnei Brak einen Unfall verursacht, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Erst vor einer Woche war ihm wieder erlaubt worden, Fernstrecken zu fahren. Mit fatalen Folgen.

standstreifen Die Polizei geht davon aus, dass der Busfahrer versucht hat, den Verkehr zu umgehen und auf den Standstreifen steuerte. Doch dort stand der Laster. Dessen Fahrer erklärte, er habe merkwürdige Geräusche aus dem Motorraum gehört und deshalb angehalten. »Und kaum stand ich, knallte der Bus von hinten rein.«

Durch den Unfall wurde die gesamte rechte Seite des Busses aufgerissen. Hier saßen die meisten der Opfer. Unter ihnen sind Yaakov Haschin (27), Israel Weinberg (26), Haya Frankel (23) und Levi Yitzhak Amadi (17). Mosche Gemach von den ZAKA-Rettungskräften ist seit zwei Jahrzehnten Freiwilliger in der Organisation. »Aber dieser Unfall war einer der schlimmsten, die ich in all der Zeit gesehen habe.«

Jerusalem

Bericht: Netanjahu wurde vor dem 7. Oktober von den Vereinigten arabischen Emiraten gewarnt

»Seine Missachtung der Warnungen kommt einer strafrechtlich relevanten Fahrlässigkeit gleich«, erklärt der frühere Ministerpräsident Naftali Bennett

 08.09.2026

Jerusalem

Oberstes Gericht weist Klage von Israelis im Ausland wegen fehlendem Wahlrecht ab

Die Richter entschieden nicht über die grundsätzliche Frage, ob die Betroffenen zu Unrecht von der Wahl ausgeschlossen wurden, sondern verwarfen den Antrag aus verfahrensrechtlichen Gründen

 08.09.2026

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  08.09.2026

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 08.09.2026

Reaktion

Israels Botschafter spricht Klartext über AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt

Ron Prosor ist besorgt. Was sagt der Diplomat zum Sieg der Rechtsextremisten?

 07.09.2026

»Freedom Flotilla Coalition«

Neue Gaza-Flottille unterwegs

Die Initiatoren wollen den Gazastreifen im Oktober erreichen und fordern eine »globale Intifada«

 07.09.2026

Israelische Zeitungen

Wahlen

Wie in Israel über den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt berichtet wird

Der AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt sorgt im jüdischen Staat für Unruhe – und löst eine ambivalente Debatte über die Partei und ihre Haltung zu Juden und Israel aus

von Sabine Brandes  07.09.2026

Nahost

Iran soll Angriff mehrerer Terrorgruppen auf Israel planen

Nach israelischen Einschätzungen könnte das Mullah-Regime einen gleichzeitigen Einsatz an mehreren Fronten vorbereiten – mit Beteiligung der Hisbollah, der Hamas und der Huthi

 07.09.2026

Gesellschaft

Exodus der Ärzte

Studie: Seit 2023 haben rund 1370 Mediziner Israel verlassen, darunter zunehmend erfahrene Fachärzte

von Sabine Brandes  06.09.2026