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Restaurant, Videospiele, Visa

Bekannt für feuriges Würzen: Nusret Gökçe Foto: IMAGO/Mika Volkmann

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Restaurant, Videospiele, Visa

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  05.02.2023 09:21 Uhr

Restaurant
Der türkische Starkoch Nusret Gökçe hat bekannt gegeben, dass er eines seiner exklusiven Restaurants in Tel Aviv eröffnen wird. Er erhielt den Spitznamen Salt Bae, nachdem er Videos veröffentlicht hatte, in denen er Steaks und andere Fleischsorten in einer ganz charakteristischen Art und Weise zubereitet. Dabei wirft er praktisch Salz und Gewürze auf das Fleisch. In einem Beitrag auf seinem Instagram-Account, der rund 50 Millionen Follower hat, ließ er wissen, dass er Tel Aviv zu den anderen Standorten auf der ganzen Welt hinzufügen wird, an denen er Lokale seiner Luxusrestaurantkette Nusr-Et eröffnet hat. Das Restaurant soll im ToHa-Turm gegenüber den Azrieli-Türmen entstehen. Eine Mahlzeit in einem seiner Restaurants wird sich allerdings nicht jeder Israeli leisten können. Pro Person soll der gut gewürzte Spaß mindestens 200 Dollar kosten.

Videospiele
Children’s World, eine jährliche internationale Umfrage zum Wohlergehen von Kindern, hat knapp 24.000 Kinder im Alter zwischen sieben und 15 Jahren in 20 Ländern befragt und festgestellt, dass israelische Kinder im Jahr 2021 ihre internationalen Altersgenossen übertrafen – und zwar darin, wie häufig sie Videospiele nutzen. Rund 65 Prozent der israelischen Kinder geben an, mehr als fünf Mal pro Woche zu spielen. Der internationale Durchschnitt liege diesbezüglich bei 50 Prozent. Italien und Russland belegten in der Studie die Plätze zwei und drei.

Visa
Israel hat seine wichtigste Hürde für die Berechtigung zum US-Programm für visumfreies Reisen überwunden und die Marke von maximal drei Prozent bei Ablehnungen von Nichteinwanderungsvisa erreicht. »Israel hat einen großen Schritt gemacht«, sagte US-Botschafter Tom Nides begeistert in einem Video, das er veröffentlichte, um diesen Moment zu feiern. Die US-Regierung gibt jedoch zu bedenken, dass dies lediglich die erste Hürde in einem komplexen Prozess sei, der bis Ende September abgeschlossen sein müsse. »Die gesamte israelische Regierung muss jetzt schnell handeln«, betonte Nides. Israel hat nun denselben Prozess zu durchlaufen wie 40 andere Länder der Welt, um in das Visa-Waiver-Programm aufgenommen zu werden. Während Deutsche kein Visum für einen USA-Besuch benötigen, müssen Israelis ein solches lange vor ihrer Reise beantragen.

Übertritt
Die israelische Armee gab am Wochenbeginn bekannt, dass sich am vergangenen Sonntag zwei Syrer der Grenze in den südlichen Golanhöhen genähert hätten. Einer von ihnen sei von Soldaten erschossen worden. Doch laut der ersten Untersuchung der IDF seien die beiden wahrscheinlich Jäger gewesen und hätten nicht versucht, einen Angriff auf die Grenze zu verüben. Soldaten hatten die bewaffneten Männer auf Überwachungskameras gesehen, wie sie die UN-Pufferzone, die Israel von Syrien trennt, überquerten und sich Israels Sicherheitszaun näherten. Einer der Syrer wurde vor Ort von Militärmedizinern behandelt, später jedoch für tot erklärt. Der zweite Mann floh zurück nach Syrien, teilte die IDF mit. Es war unklar, ob er zuvor auch von Schüssen getroffen worden war.

Schüler
Tausende Gymnasiasten sind am vergangenen Sonntag in einen einstündigen Streik getreten, um gegen die Pläne der Regierung zu protestieren, die israelische Justiz grundlegend zu verändern. In Tel Aviv trugen Schüler der Ironi-Dalet-Oberschule Schilder wie »Kämpft für unsere Zukunft« und »Schüler für Demokratie«. Unabhängig davon fanden Schülerproteste an anderen Gymnasien im ganzen Land statt. Die Oppositionspartei Jesch Atid sagte, sie habe einige der Kundgebungen organisiert, unter anderem in Kfar Saba, Jerusalem, Rechovot und Netanja.

Schmerz
Eine neue Studie hat die Schmerzwahrnehmung von Menschen mit Autismus untersucht und herausgefunden, dass sie Schmerzen mit einer höheren Intensität empfinden als die allgemeine Bevölkerung. Zudem seien sie weniger anpassungsfähig an diese Empfindung. Der Befund widerspricht der vorherrschenden Meinung, dass Menschen mit Autismus »Schmerzen gleichgültig gegenüberstehen«. Die Forscher der Universität Tel Aviv äußerten die Hoffnung, dass die Ergebnisse ihrer Untersuchung zu einer angemesseneren Behandlung von Menschen mit Autismus führen, die ihr Schmerzempfinden nicht immer auf die übliche und eine für alle verständliche Weise ausdrücken können.

Terror

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