Wirtschaft

Pipeline zwischen Israel und den Emiraten

Die Eilat-Aschkelon-Pipeline Foto: Flash90

Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen wird auch Öl zwischen den beiden Ländern fließen: Eine Pipeline, die zwischen den israelischen Städten Eilat und Aschkelon verläuft, soll bis in die Vereinigten Arabischen Emirate verlängert werden, um eine Verbindung nach Europa zu bauen.

ABKOMMEN Dies ist eine der bedeutendsten Wirtschaftskooperationen seit der Unterzeichnung des Abkommens zur Normalisierung zwischen Israel und der Golfnation. Eine Absichtserklärung dafür ist zwischen dem staatlichen Unternehmen Europe-Asia Co. (EAPC) aus Israel und einem israelisch-emiratischen Joint-Venture mit Namen »Land Bridge« unterzeichnet worden, als die israelische Delegation in Abu Dhabi war.

»Die gemeinsamen Investitionen werden über ein Jahrzehnt in die Zukunft reichen.«

EAPC-Vorsitzender Erez Halfon

»Es gibt keinen Zweifel, dass diese Vereinbarung für den israelischen Markt von großer Bedeutung ist – wirtschaftlich und strategisch«, sagte der Vorsitzende von EAPC, Erez Halfon. »Die gemeinsamen Investitionen werden über ein Jahrzehnt in die Zukunft reichen.«

ROUTE Die Pipeline soll es den Emiratis ermöglichen, schneller Öl nach Europa zu liefern. Es sei eine bedeutende Zusammenarbeit für den globalen Energiemarkt, »die die effektivste und kostengünstigste Route für Produkte aus dem Arabischen Golf in den Westen liefert«.

Angeblich sollen die Mengen dadurch um Dutzende Millionen Tonnen erhöht werden. Die Höhe des Deals läge zwischen 700 und 800 Millionen US-Dollar, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Lieferungen könnten bereits Anfang 2021 beginnen.

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