Terrorismus

Palästinenser schießt auf Israelis

Die Verletzten wurden in die Jerusalemer Hadassah-Krankenhäuser Ein Karem und Mount Scopus gebracht. Foto: Flash 90

Ein palästinensischer Terrorist hat bei einem Angriff mit einer Schusswaffe drei israelische Soldaten verletzt. Die Attacke ereignete sich nach Angaben der Armee am Sonntagvormittag an einem Kontrollpunkt zwischen Ramallah und der israelischen Siedlung Beit El.

Bei dem Anschlag wurden zwei der Opfer schwer verletzt. Der Angreifer wurde von Sicherheitskräften getötet. Offenbar war der etwa 35-jährige Mann ein Leibwächter des palästinensischen Generalstaatsanwalts, so die Armee nach Überprüfung seiner Personalien. Bei seinem Angriff sei er mit einem Behördenfahrzeug unterwegs gewesen.

jerusalem Wenig später konnte die israelische Armee den Anschlag eines weiteren Attentäters vereiteln. Der palästinensische Angreifer raste mit seinem Auto an einem Kontrollposten im Norden von Jerusalem auf eine Gruppe von israelischen Soldaten zu. Daraufhin eröffneten die Sicherheitskräfte das Feuer. Er erlitt mehrere Schusswunden und wurde zur Behandlung in ein Jerusalemer Krankenhaus gebracht.

Bereits am Freitagabend hatten in der Jerusalemer Altstadt zwei Palästinenser einen amerikanisch-israelischen Jugendlichen mit Messern attackiert. Der 17-Jährige war nach Angaben der Polizei auf dem Rückweg von der Kotel durch die Altstadt. Dabei wurde er von einem zweiten Israeli begleitet. Plötzlich seien die beiden von zwei minderjährigen Palästinensern angegriffen worden. Dem Begleiter des attackierten Israelis gelang es zu entkommen und die Polizei zu alarmieren.

Mittlerweile konnte einer der beiden Täter von der Polizei festgenommen worden. Der andere Angreifer stellte sich den israelischen Sicherheitskräften, nachdem er festgestellt hatte, dass er zur Fahndung ausgeschrieben war.

Der israelischen Internetzeitung Times of Israel sagte der Verletzte: »Ich wurde verletzt, aber ich habe nach wie vor die Absicht, zur Armee zu gehen und mein Bestes zu geben. Ich habe vor nichts Angst.« ppe

Meinung

Rotes Fähnchen der Linken im antizionistischen Wind

Linken-Parteichef Jan van Aken bagatellisiert den Beschluss seiner Genossen in Niedersachsen zu Israel. Damit dürfte er nicht durchkommen

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026

Rüstung

Ein Iron Dome »Made in Germany«?

Israel hat Deutschland Unterstützung beim Ausbau seiner Luftabwehr angeboten. Man könne sich vorstellen, den Iron Dome nicht nur zu liefern, sondern auch vor Ort zu produzieren, sagt der Chef des Rüstungskonzerns Rafael

von Ralf Balke  16.03.2026

Hisbollah

Irans stärkster Proxy wankt

Geschwächt und unter Druck im eigenen Land versucht die schiitische Terrormiliz im Libanon, sich von Teheran zu distanzieren

von Sabine Brandes  16.03.2026

Ausnahmesituation

Club Med kostenlos für gestrandete Israelis

Der französische Tourismuskonzern zeigt sich großzügig in Kriegszeiten

von Sabine Brandes  16.03.2026

Krieg

Mullah-Regime soll Angriffe im Weltraum trainiert haben

Israel wirft dem Iran vor, »Fähigkeiten zur Kriegsführung im Weltraum« zu entwickeln. Die israelische Armee begründet damit einen neuen Angriff auf ein Ziel in Irans Hauptstadt Teheran

 16.03.2026

Krieg

Israel startet »großangelegte Angriffswelle« auf Iran

Israels Militär bombardiert eigenen Angaben zufolge erneut Ziele unter anderem in der iranischen Hauptstadt Teheran. Nachrichten von dort dringen nur noch langsam nach außen

 16.03.2026

Iran-Krieg

Israelische Armee beginnt Bodenoffensive im Libanon

Das israelische Militär geht eigenen Angaben auch am Boden gegen die Hisbollah vor. Einem Bericht zufolge wurden zuletzt auch Dutzende Mitglieder der Terror-Miliz bei Kämpfen am Boden getötet

 16.03.2026

Iran-Krieg

Chameneis Regierungsflieger in Teheran zerstört

Der Flughafen Mehrabad in Teheran war in den vergangenen Tagen mehrfach Ziel israelischer Bombardierungen. Nun melden Israels Streitkräfte die Zerstörung eines Regierungsfliegers

 16.03.2026

Terror

Israel sieht neue Terrorgruppe hinter Anschlägen auf Synagogen in Europa

Die israelische Regierung findet Hinweise auf eine koordinierte Einschüchterungskampagne. Verbindungen der Terroristen zu proiranischen Netzwerken werden vermutet

 16.03.2026