Tel Aviv

»Nicht zulassen, dass der Feind siegt«

Israels Regierungschef Naftali Bennett Foto: Flash 90

Israels Premierminister Naftali Bennett und der Minister für öffentliche Sicherheit, Omer Bar-Lev, kamen am Montag zur Wiedereröffnung der Bar in der Tel Aviver Dizengoff-Straße, in der am Donnerstagabend ein palästinensischer Attentäter drei Menschen tötete und mehrere verletzte.

»Ich bin heute Abend in die Ilka Bar gekommen, um die Menschen hier zu stärken«, schrieb Bennett auf Twitter. Die Besucher hätten begonnen, »Am Israel Chai« zu singen, und das sei richtig. »Wir werden nicht zulassen, dass die Feinde unser Leben stoppen«, so Bennett weiter. »Wir werden nicht zulassen, dass der Feind siegt.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

In israelischen Onlinemedien sowie auf Twitter veröffentlichte Fotos zeigen den Premierminister, von Polizisten umringt, im Gespräch mit Besuchern der an diesem Abend sehr vollen Bar. Während seines Besuchs zündete Bennett Kerzen in Erinnerung an Barak Lufan, Eytam Magini und Tomer Morad, die dort am Donnerstagabend erschossen wurden. Die drei Opfer wurden am Sonntag beigesetzt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Omer Bar-Lev schrieb auf Twitter, neben dem schrecklichen Schmerz über den Verlust von Leben zeige sich an diesem Abend »das Wissen, dass wir nicht brechen werden, selbst wenn sie uns verletzen«. »Wir werden weiter leben, blühen und gedeihen. Wir werden gewinnen«, so der Minister für öffentliche Sicherheit. ja

Nachrichten

Vermisst, Einmischung, Deal

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  24.03.2026

Israel

Lex Haredim auf Eis

Zustimmung zum Kriegshaushalt erkauft

von Sabine Brandes  24.03.2026

Libanon

Israel will Gebiet bis Litani-Fluss kontrollieren

Der israelische Verteidigungsminister will die Pufferzone zwischen Israel und der Hisbollah vergrößern

 24.03.2026

Tel Aviv

NGO warnt vor Begnadigung Netanjahus

Die Organisation Movement for Quality Government fordert Kulturminister Eliyahu auf, von einer Begnadigungsempfehlung an Staatspräsident Isaac Herzog abzusehen

 24.03.2026

Nahost

Libanon weist iranischen Botschafter aus

Die Lage zwischen der Hisbollah und Israel spitzt sich immer weiter zu. Die Regierung in Beirut trifft nun weitere Maßnahmen, um den iranischen Einfluss einzudämmen

 24.03.2026

Dating

Dating-Plattform OKCupid startet hebräische Version

Ein Schwerpunkt liegt auf der Einbindung traditioneller und religiöser Nutzergruppen

 24.03.2026

Affen

Seltene Orang-Utan-Geburt erwartet: Zoo in Jerusalem hofft auf Nachwuchs

Die Schwangerschaft ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines koordinierten Zuchtprogramms

 24.03.2026

Vatikan

Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem lädt Papst Leo nach Jerusalem ein

Rund zwei Millionen Menschen besuchen jährlich die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, die der versuchten Vernichtung des jüdischen Volkes in Nazi-Deutschland gewidmet ist. Nun wurde auch der Papst dorthin eingeladen

 24.03.2026

Nahost

Sechs Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Tel Aviv

Selbst Abgeordnete der Knesset mussten eine Parlamentssitzung unterbrechen und zeitweise Schutzräume aufsuchen

 24.03.2026