Israel

Nationaler Sicherheitsrat mahnt Israelis auf Reisen zu Vorsicht

Passagiere im Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv Foto: copyright (c) Flash90 2024

Die Tötungen ranghoher Hisbollah- und Hamasvertreter im Libanon und dem Iran hat nach Einschätzung des israelischen Nationalen Sicherheitsrats die Gefährdungslage von Israelis sowie israelischen und jüdischen Einrichtungen im Ausland erhöht.

Es sei möglich, dass Iran, Hisbollah, Hamas und weitere Terrorgruppen Vergeltungsmaßnahmen durchführten, heißt es in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Reisewarnung.

Lesen Sie auch

Als mögliche Ziele gelten unter anderem Botschaften, jüdische Restaurants, Synagogen und Gemeindezentren. Auch die Gefahr von Anschlägen durch Einzeltäter auf Israelis sei erhöht. Reisen in Länder mit moderater oder hoher Bedrohungsstufe sollten vermieden werden.

Reisende sollten davon absehen, »Zeichen ihrer israelischen oder jüdischen Identität offen zur Schau« zu stellen, sowie Großveranstaltungen meiden. Ferner sollten sie Flüge wählen, die nicht in den Luftraum feindlicher Länder führen.

Als Vorbereitung auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen wurde laut Bericht der Zeitung »Times of Israel« (Donnerstagabend) auch die Sicherheit für die israelische Delegation an den olympischen Spielen in Paris erhöht. Demnach wurden zusätzliche Kräfte des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet sowie französische Sicherheitskräfte eingesetzt. kna

Libanon

Israels Armee umstellt Hisbollah-Hochburg

In dem Ort in der Nähe der israelischen Grenze sollen Dutzende Kämpfer der Terror-Miliz eingeschlossen sein

 13.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  13.04.2026

Bericht

Antisemitische Gewalt auf Höchststand seit Jahrzehnten

Nach dem Gaza-Krieg werden Übergriffe gegen Juden in aller Welt zur Normalität

von Sabine Brandes  13.04.2026

Terror

Israel: Wir wollen ein echtes Friedensabkommen mit dem Libanon

Israel und der Libanon wollen erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf politischer Ebene führen. Premier Netanjahu fordert als Ziel ein Friedensabkommen, das über Generationen halten soll

 13.04.2026

Nahost

Israel stellt sich auf Wiederaufnahme des Iran-Kriegs ein

Nach ergebnislos beendeten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran versetzt Israel sein Militär Berichten zufolge in erhöhte Gefechtsbereitschaft. Geht der Krieg mit dem Iran bald wieder los?

 13.04.2026

Wahlen

Die Herausforderer

Der einstige Premier Naftali Bennett und Ex-Generalstabschef Gadi Eizenkot holen in Umfragen auf

von Sabine Brandes  12.04.2026

Nahost

Friedensgespräche im Raketenhagel

Während die Regierungen von Israel und dem Libanon verhandeln wollen, feuert die schiitische Terrororganisation Hisbollah weiter Geschosse auf den Norden ab

von Sabine Brandes  12.04.2026

Kommentar

Empathie für alle?

Dunja Hayali hat zu mehr Mitgefühl mit Betroffenen von Kriegen aufgerufen. Zurecht. Was in den deutschen Medien jedoch kaum vorkommt: das Leid der Israelis, die unter dem ständigen Beschuss der Hisbollah stehen

von Jenny Havemann  10.04.2026

Beirut

Hisbollah-Chef: Machen weiter »bis zum letzten Atemzug«

Während die libanesische Regierung an Verhandlungen mit Israel arbeitet, zeigt sich die Hisbollah unbeeindruckt: Es sei nicht die Zeit, um Zugeständnisse zu machen, betont ihr Anführer

 10.04.2026