Nahost

Minister deutet Intensivierung des Einsatzes in Gaza an

Verteidigungsminister Israel Katz Foto: copyright (c) Flash90 2025

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat eine Intensivierung des Einsatzes in der Stadt Gaza in Aussicht gestellt. »Wenn sich die Tür öffnet, wird sie sich nicht wieder schließen, und die IDF-Aktivitäten werden zunehmen – bis die Mörder und Vergewaltiger der Hamas Israels Bedingungen für ein Kriegsende akzeptieren«, sagte Katz. Andernfalls werde die Islamistenorganisation vernichtet. »Der Riegel vor den Toren der Hölle in Gaza wird nun entfernt.«

Um den Gaza-Krieg zu beenden, fordern Katz und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu einen umfassenden Deal, bei dem alle Geiseln auf einen Schlag freigelassen werden. Zudem verlangt Israel eine Kapitulation und Entwaffnung der Hamas – was die Islamisten bislang ablehnen.

Israels Militär: Terroraktivitäten in Hochhäusern in der Stadt Gaza

Katz sagte weiterhin, vor einem bevorstehenden Angriff auf ein Hochhaus habe es in der Stadt Gaza einen »erste Evakuierungsbefehl« gegeben. 

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Israels Armee teilte unterdessen mit, in den kommenden Tagen werde sie dort »zu terroristischer Infrastruktur umfunktionierte Gebäude« angreifen, darunter Stellungen für Scharfschützen und Kommandozentren. Vor allem in Hochhäusern seien »erhebliche terroristische Aktivitäten der Hamas« festgestellt worden.

Die palästinensische Terrororganisation habe zudem zahlreiche Sprengsätze in der Nähe von Gebäuden platziert. Vorab sollen demnach Maßnahmen ergriffen werden, um die Zivilbevölkerung zu schonen, wie es in einer Mitteilung weiter hieß.

Die israelische Nachrichtenseite »ynet« meldete derweil, Israels Armee habe in dem Viertel Scheich Radwan in der Stadt Gaza Flugblätter abgeworfen und darin die Einwohner mehrerer Gegenden zur Flucht in den Süden des Küstenstreifens aufgefordert. Israels Regierung plant, die Stadt Gaza im Norden des abgeriegelten Küstengebiets einzunehmen. Es sei denn, die Geiseln werden nach 700 Tagen endlich freigelassen. dpa/ja

Kommentar

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