Gazastreifen

Menschen niedergetrampelt und erstochen - 20 Tote bei Hilfszentrum

Bewohner Gazas tragen Säcke mit Nahrung, die sie von der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) erhielten. Foto: picture alliance / Middle East Images

Bei einer Verteilstelle für Hilfsgüter im Gazastreifen sind laut der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) am Morgen 20 Menschen bei Unruhen getötet worden. »Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand wurden 19 der Opfer niedergetrampelt und eines erstochen«, teilte die Stiftung mit.

»Wir haben glaubwürdige Gründe für die Annahme, dass bewaffnete und mit der Hamas verbundene Elemente innerhalb der Menge die Unruhen gezielt angefacht haben.« Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach bei einer Verteilstelle in der Stadt Chan Junis.

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Mitarbeiter der GHF hätten Schusswaffen in der Menge identifiziert, hieß es in einer Stellungnahme der Stiftung. Ein US-amerikanischer Mitarbeiter sei während des Vorfalls von einer Person in der Menge mit einer Schusswaffe bedroht worden.

Die von Israel und den USA unterstützte Stiftung GHF hatte Ende Mai ihre Arbeit begonnen. Ziel der Organisation ist es, die Bewohner zu versorgen, ohne dass Terroristen ihrer eigenen Bevölkerung die Nahrungsmittel stehlen. dpa/ja

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