Westjordanland

Katz: Wir bleiben nach Operation in Dschenin

Verteidigungsminister Israel Katz Foto: Copyright (c) Flash90 2025

Die israelische Armee wird nach Worten des Verteidigungsministers auch nach Ende einer Militäroperation in der palästinensischen Stadt Dschenin im Westjordanland bleiben. »Das Flüchtlingslager in Dschenin wird nicht wieder so sein, wie es war«, sagte Israel Katz nach Angaben seines Büros bei einem Truppenbesuch in der Stadt, die als Terror-Hochburg gilt.

»Nach Abschluss der Operation wird die Armee in dem Lager bleiben, um sicherzustellen, dass der Terror nicht zurückkommt«, kündigte Katz am Mittwoch an.

Die israelische Armee hatte vor mehr als einer Woche einen neuen größeren Militäreinsatz in Dschenin gestartet. Ziel der Operation »Eisenmauer« sei es, »mit iranischer Finanzierung und Ausrüstung gebaute Terror-Infrastruktur in palästinensischen Lagern« zu zerschlagen, erklärte Katz. Er kündigte gleichzeitig eine Ausweitung des Einsatzes an.

Lesen Sie auch

Katz warf zudem der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) vor, Terror und Mord an Juden zu finanzieren. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der vor 19 Jahren für vier Jahre gewählt wurde, räumt offen ein, dass die PA Terroristen Renten bezahlt.

Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde waren vor Beginn der israelischen Operation in Dschenin mehrere Wochen lang gegen Hamas-Terroristen in Dschenin im Einsatz gewesen. Dabei hatte es Tote auf beiden Seiten gegeben. Die Hamas bedroht im Westjordanland die Macht der PA. dpa/ja

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  09.09.2026 Aktualisiert

Verteidigung

Nach Deal über VW-Werk: Israelische Rüstungsunternehmen wollen noch mehr in Deutschland investieren

Rafael und Elbit wollen die deutsch-israelische Zusammenarbeit bei der Produktion von Abwehrraketen und anderem Militärgerät erheblich ausweiten. Covenant will in Sachsen Marschflugkörper produzieren

 09.09.2026

Nachrichten

Basketball, Ärzte, Straßenbahn

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  09.09.2026

Mascha Malburg und Joshua Schultheis

In eigener Sache

Mascha Malburg und Joshua Schultheis werden mit dem Georg-Stefan-Troller-Preis ausgezeichnet

Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

 09.09.2026

Tourismus

Chinesische Influencer für Israel

Vor dem Krieg reisten jährlich rund 150.000 Besucher aus dem Reich der Mitte in den jüdischen Staat. Die Regierung versucht nun, diese Zielgruppe zurückzugewinnen

von Sabine Brandes  09.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  09.09.2026

26. Knesset

Die Unentschiedenen könnten die Wahl entscheiden

38 Parteien treten zur Knesset-Wahl an. Umfragen zufolge herrscht zwischen den Blöcken um Premier Netanjahu und der Opposition ein enges Patt

von Sabine Brandes  09.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  09.09.2026