Israel

Jordaniens Außenminister zur Vermittlung im Iran

Jordaniens Außenminister Aiman al-Safadi Foto: picture alliance/dpa

Angesichts eines drohenden iranischen Angriffs gegen Israel ist der jordanische Außenminister Aiman al-Safadi nach Teheran gereist. Er wolle im Gespräch mit dem geschäftsführenden Außenminister des Irans, Ali Bagheri Kani, das Land von einer militärischen Aktion gegen Israel abbringen, hieß es in lokalen Medienberichten. 

Auch Ägyptens Außenminister Badr Abdel-Atti drängte nach offiziellen Angaben aus Kairo in einem Telefonat mit Kani darauf, dass alle Parteien Ruhe und Zurückhaltung üben müssten, damit die Lage im Nahen Osten nicht außer Kontrolle gerate. Iranischen Medienberichten zufolge lehnt der Iran bislang alle Vermittlungsversuche ab. 

Bemühte Vermittler

Nach der gezielten Tötung des Hamas-Politchefs Ismail Hanijeh in Teheran am vergangenen Mittwoch hatte der Iran Israel mit massiver »Rache« gedroht. Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatte am Samstag gewarnt, dass sich an dem Vergeltungsschlag auch Irans Verbündete in der Region beteiligen würden. Zu den nichtstaatlichen Handlangern des Irans zählen neben der Hamas im Gazastreifen die Huthi im Jemen und die Hisbollah-Terrormiliz im Libanon. Auch im Irak und Syrien gibt es Iran-treue Milizen. 

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Ägypten tritt im Gaza-Krieg wie Katar und die USA als Vermittler zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas auf. Ägypten ist zudem ein wichtiger Partner der USA beim Versuch, den in verschiedenen Konflikten zu versinken drohenden Nahen Osten zu stabilisieren. Beim ersten direkten Angriff des Irans auf Israel am 14. April hatte Jordanien Israel dabei unterstützt, die iranischen Geschosse abzufangen. dpa/ja

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