Kairo

Jared Kushner führt Gespräche über Gaza in Ägypten

er ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi empfängt Jared Kushner, den Schwiegersohn des US-Präsidenten, am 16. August 2026 in New Alamein, Ägypten. Foto: picture alliance / SIPA

Jared Kushner, US-Unterhändler und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat in Ägypten Gespräche über die Zukunft des Gazastreifens geführt. Er traf in El Alamein den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, wie die Präsidentschaft mitteilte. Auch der ägyptische Außenminister Badr Abdel-Atti und Geheimdienstchef Hassan Raschad seien zugegen gewesen. 

Kushner werde in Ägypten auch eine Hamas-Delegation treffen, verlautete aus Kreisen der islamistischen Terrororganisation. Die Zusammenkunft sei vom ägyptischen Geheimdienst vermittelt worden. Anschließend reise Kushner weiter zu Gesprächen in Israel. Er wollte dort nach Medienberichten unter anderem den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu treffen. 

Der Fahrplan des sogenannten »Board of Peace« für den im Krieg großflächig zerstörten Gazastreifen stagniert seit Monaten. Netanjahu hatte vor einer Woche erneut betont, die israelische Armee werde keinerlei Abzug vollziehen, »bis die Hamas entwaffnet ist«. Die Hamas lehnt ihre Entwaffnung bisher ab und wirft Israel umgekehrt vor, gegen das Waffenstillstandsabkommen zu verstoßen.

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Nach dem Fahrplan des Rats sollen Israel und die Hamas die Kämpfe einstellen. Eine palästinensische Übergangsverwaltung soll mit Unterstützung einer internationalen Stabilisierungstruppe die Kontrolle über Verwaltung und Sicherheit übernehmen. Erst nach einer schrittweisen und international verifizierten Übergabe aller Waffen durch die Hamas nach Sektoren werde von Israel ein Abzug aus dem Gazastreifen erwartet. dpa/ja

Shelly Meyer

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