Terror

»Israels langer Arm erreicht alle Feinde«

Haltestelle im Westjordanland, wo der israelische Soldat am Sonntag von einem radikalen Palästinenser ermordet wurde. Foto: Flash 90

Zwei Tage nach einem blutigen Anschlag im Westjordanland haben israelische Sicherheitskräfte nach Geheimdienstangaben den palästinensischen Attentäter getötet. Der Terrorist sei bei einem Festnahmeversuch ums Leben gekommen, teilte der Inlandsgeheimdienst Schin Bet mit.

Ein Haus in einem Dorf nahe Ramallah, in dem der Palästinenser sich versteckt gehalten habe, sei von Truppen umstellt worden, hieß es in der Mitteilung. Er habe das Feuer eröffnet und sei dann bei einem Schusswechsel tödlich verletzt worden.

Ein 47 Jahre alter Rabbiner, Vater von zwölf Kindern, erlag am Montag seinen schweren Verletzungen.

Bei dem Anschlag am Sonntag waren in der Nähe der israelischen Siedlerstadt Ariel ein 19 Jahre alter Soldat ermordet und ein weiterer schwer verletzt worden. Ein 47 Jahre alter Rabbiner, Vater von zwölf Kindern, erlag am Montag seinen schweren Verletzungen. Israelische Spezialtruppen hatten seit dem Anschlag intensiv nach dem Täter gesucht.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lobte den Einsatz und teilte auf Twitter mit: »Israels langer Arm erreicht all jene Feinde, die unseren Bürgern und Soldaten Schaden zufügen.«  dpa/ja

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