Terror

»Israels langer Arm erreicht alle Feinde«

Haltestelle im Westjordanland, wo der israelische Soldat am Sonntag von einem radikalen Palästinenser ermordet wurde. Foto: Flash 90

Zwei Tage nach einem blutigen Anschlag im Westjordanland haben israelische Sicherheitskräfte nach Geheimdienstangaben den palästinensischen Attentäter getötet. Der Terrorist sei bei einem Festnahmeversuch ums Leben gekommen, teilte der Inlandsgeheimdienst Schin Bet mit.

Ein Haus in einem Dorf nahe Ramallah, in dem der Palästinenser sich versteckt gehalten habe, sei von Truppen umstellt worden, hieß es in der Mitteilung. Er habe das Feuer eröffnet und sei dann bei einem Schusswechsel tödlich verletzt worden.

Ein 47 Jahre alter Rabbiner, Vater von zwölf Kindern, erlag am Montag seinen schweren Verletzungen.

Bei dem Anschlag am Sonntag waren in der Nähe der israelischen Siedlerstadt Ariel ein 19 Jahre alter Soldat ermordet und ein weiterer schwer verletzt worden. Ein 47 Jahre alter Rabbiner, Vater von zwölf Kindern, erlag am Montag seinen schweren Verletzungen. Israelische Spezialtruppen hatten seit dem Anschlag intensiv nach dem Täter gesucht.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lobte den Einsatz und teilte auf Twitter mit: »Israels langer Arm erreicht all jene Feinde, die unseren Bürgern und Soldaten Schaden zufügen.«  dpa/ja

Sicherheit

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026