Uman

Israel gegen Pilgerfahrt

Ultraorthodoxe Juden auf dem Ben-Gurion-Flughafen auf dem Weg nach Uman (September 2018) Foto: Flash 90

Israels Gesundheitsministerium hat sich gegen eine Durchführung der traditionellen Pilgerfahrt zum Grab des Rabbiners Nachman in die ukrainische Provinzstadt Uman ausgesprochen. »Eine Veranstaltung, bei der sich 30.000 Menschen in einer Straße versammeln«, könne nicht stattfinden, sagte ein Vertreter des Ministeriums laut israelischen Medienberichten.

Gleichzeitig appellierte er an die Ukraine, die Pilgerfahrt zu stoppen. Der einzige Weg bestehe darin, »dass sich die ukrainischen Behörden engagieren und geeignete Maßnahmen ergreifen«.

CORONATESTS Der israelische Sender »Arutz Scheva« hatte kürzlich berichtet, die Ukraine habe eine Einreiseerlaubnis für mindestens 5000 jüdische Pilger zugesagt. Es werde die Möglichkeit verpflichtender Coronatests am Flughafen geprüft, so der Sender unter Berufung auf den ukrainischen Oberrabbiner Jakov Dov Bleich. Für Pilger gelte eine Maskenpflicht sowie das Verbot von Versammlungen mit mehr als 30 Personen.

Jeweils zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana, das in diesem Jahr am Abend des 18. September beginnt, pilgern Zehntausende religiöse Juden nach Uman. Der dort begrabene Rabbiner Nachman (1772–1810) ist ein Begründer des Chassidismus, einer strengreligiösen Strömung des Judentums. kna

Jerusalem

Israels Außenminister: Wollen keinen endlosen Krieg

Wann die Ziele im Krieg mit dem Iran erfüllt sind, wolle Israel mit den US-Partnern abstimmen, sagte Gideon Saar

 10.03.2026

Cyberkrieg

Vom Iran im Netz für tot erklärt

Hackerangriffe gegen Israel nehmen zu und Teheran verbreitet gezielt Falschmeldungen – auch über einzelne Personen

von Sabine Brandes  10.03.2026

Jerusalem

Wadephul macht Solidaritätsbesuch in Israel

Knapp eineinhalb Wochen nach Beginn der Angriffe auf den Iran reist der deutsche Außenminister nach Israel. Während eines Raketenalarms muss er Schutz in einem Bunker suchen

 10.03.2026 Aktualisiert

Nahost

Iran: Neue Raketen auf Israel gefeuert - Sirenen heulen

Die 34. Angriffswelle erfolgt laut Angaben des Mullah-Regimes in Teheran mit präzisionsgelenkten ballistische Raketen

 10.03.2026

Tel Aviv

Zwischen Alltag und Angriffen: So erleben Israelis den Krieg

Mal Espresso, dann wieder Sirenengeheul: Die Menschen versuchen, sich ein Stück Normalität zu bewahren. Eindrücke aus einer Stadt zwischen Alltag und Ausnahmezustand

von Cindy Riechau  10.03.2026

Rettungskräfte am Einschlagsort in Yehud

Nahost

Zweiter Todesfall nach iranischem Streubombenangriff in Yehud

Bürgermeister Greenberg spricht den Familien der Opfer sein Beileid aus

 10.03.2026

Analyse

»Regimewechsel in absehbarer Zeit nicht sehr wahrscheinlich«

Iran-Experte Raz Zimmt: Israel und USA wollen iranisches Atomprogramm und Raketenpotenzial schwächen, Fähigkeit zum Wiederaufbau dauerhaft einschränken

 10.03.2026

Israel

Ärzte warnen: Kriegsstress kann Herzinfarkt auslösen

Zwei Kardiologen verweisen auf medizinische Daten, die nach dem 7. Oktober 2023 gesammelt wurden. In diesem Zeitraum hätten Krankenhäuser ungewöhnliche Entwicklungen registriert

 10.03.2026

Tel Aviv

Durcheinander am Ben-Gurion-Flughafen

Reisende, die mit gültigen Tickets zu Auslandsflügen erschienen waren, erfuhren erst am Schalter, dass sie ihre Maschinen doch nicht besteigen durften. Dies führte zu Ärger

 10.03.2026