Jerusalem

Isaac Herzog: Bete für Ende der Terrorherrschaft im Iran

Präsident Isaac Herzog Foto: copyright (c) Flash90 2026

Der israelische Präsident Isaac Herzog hofft nach eigenen Worten auf ein Ende der gegenwärtigen Führung im Iran und ihrer Verbündeten in der Region. »Ich hoffe und bete aufrichtig, dass diese Herrschaft des Terrors endet und wir eine andere Ära im Nahen Osten erleben werden – eine, in der all diese Stellvertreter verschwunden sind und es eine andere Zukunft für die Kinder des Nahen Ostens gibt«, sagte Herzog nach Angaben seines Büros bei einem Besuch des von den USA geführten Koordinationszentrums (Civil Military Coordination Centre, CMCC) in Südisrael. Die Einrichtung soll die Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas überwachen.

Herzog übermittelte den Menschen im Iran gleichzeitig »die besten Wünsche« zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Israel hatte dem iranischen Volk bereits mehrfach Solidarität und Unterstützung für die jüngsten Proteste ausgesprochen.

»Das iranische Regime hat in den vergangenen Wochen Zehntausende Iraner brutal ermordet und abgeschlachtet«, sagte der israelische Präsident den Angaben zufolge. »Es hat im gesamten Iran eindeutig ein skrupelloses Herrschaftssystem eingesetzt und damit enormes Leid verursacht.«

Lesen Sie auch

Anfang Januar hatte Irans Sicherheitsapparat Massenproteste im Land brutal niedergeschlagen. Nach Angaben des Aktivistennetzwerks HRANA kamen dabei mehr als 7.000 Menschen ums Leben. Andere Hilfsorganisationen sprachen von bis zu 36.000 toten Demonstranten.

Die Führung in Teheran bedroht mit ihren Atom-Ambitionen, ihrem Raketenprogramm und von ihr finanzierten Terrororganisationen die Existenz Israels. Teheran bestreitet, solche Ziele zu verfolgen, droht Israel aber regelmäßig mit Vergeltung. Im vergangenen Juni hatte Israel zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Der Iran reagierte mit massivem Raketenbeschuss israelischer Städte, darunter auch Tel Aviv. dpa/ja

Krieg

Zwei weitere Tote nach Raketenangriff in Haifa geborgen

Nach einem iranischen Raketenangriff in der israelischen Hafenstadt Haifa wurden zwei weitere Tote geborgen. Insgesamt sterben vier Menschen, darunter Angehörige zweier Generationen einer Familie

 06.04.2026

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist eine historische Chance

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  06.04.2026 Aktualisiert

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Kriegsverbrechen

Iran greift Großraum Tel Aviv erneut mit Streumunition an

Der Iran setzt laut Medien erneut Streumunition bei Angriffen auf Tel Aviv und Haifa ein. Human Rights Watch sieht dadurch eine langfristige Gefahr für Zivilisten

 06.04.2026

Debatte

Antisemitismus und Israel-Hass: Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut für Ausstellung

Um die palästinensisch-amerikanische Künstlerin Basma al-Sharif gab es wegen Social-Media-Posts zuletzt Wirbel. Das gilt auch für die Teilnahme an einer Ausstellung in Vilnius

 04.04.2026

Modschtaba Chamenei

Wo ist der neue Ayatollah?

Der »Oberste Führer« des Iran ist seit seiner Wahl nicht öffentlich aufgetreten. Ist er noch am Leben?

von Sabine Brandes  04.04.2026

Beirut

Israel: Hochrangiger Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Ramallah

Generalstreik: Palästinenser protestieren gegen israelisches Todesstrafe-Gesetz

Ein Generalstreik legt das Westjordanland und Ost-Jerusalem lahm. Palästinenser protestieren gegen das neue israelische Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen

 01.04.2026

Wahlkampf in Israel

Opposition stellt Netanjahus Kriegsbilanz infrage

Der Ministerpräsident sei »nicht in der Lage, eine strategische Lösung zu erreichen«, sagt Oppositionsführer Jair Lapid

 01.04.2026

Nahost

11-jähriges Mädchen bei iranischem Streubombenangriff schwer verletzt

Die Lage im Überblick

 01.04.2026