Nahost

Im Libanon festgehaltener Israeli zurückgebracht

Die israelisch-libanesische Grenze Foto: copyright (c) Flash90 2025

Ein israelischer Staatsbürger, der ein Jahr lang im Libanon festgehalten wurde, ist israelischen Angaben zufolge zurück in seiner Heimat. Libanons Behörden hätten den arabischen Israeli übergeben, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. Aus dem Libanon gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Über das Schicksal des Mannes und wie er ins Nachbarland gelangt ist, wurde zunächst nichts bekannt. »Die Umstände des Vorfalls werden derzeit von den Sicherheitskräften untersucht«, hieß es in der Mitteilung aus Netanjahus Büro. Demnach war der Mann im Libanon inhaftiert. In den vergangenen Monaten habe es in seinem Fall Verhandlungen gegeben, das Rote Kreuz habe diese unterstützt, hieß es weiter. 

Lesen Sie auch

Der arabische Israeli sei nach seiner Rückkehr über den Grenzübergang Rosch Hanikra im Nordwesten Israels zunächst befragt und medizinisch untersucht worden. Anschließend sei er in eine Klinik gebracht worden. Er soll den Angaben nach später auch mit seiner Familie wiedervereint werden.

Netanjahus Büro veröffentlichten ein Foto des Mannes, das ihn nach seiner Rückkehr mit einem Handy telefonierend zeigt. Berichten zufolge wurde er seit Juli 2024 im Libanon festgehalten. 

Zu einem weiteren Krieg zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel kam es, nachdem die Terrororganisation den jüdischen staat nach dem 7. Oktzober 2023 fast täglich angegriffen hatte. Vergangenen November trat eine Waffenruhe in Kraft. dpa

Westjordanland

Zwei israelische Soldaten sterben bei Terroranschlag

Ron Yonatan Roytman (23) und Yuval Shai Svilem (20) erlagen ihren Verletzungen. Drei weitere IDF-Soldaten wurden in dem Feuergefecht verletzt

 23.10.2026

Terroranschlag bei Hebron

Netanjahu kündigt größte Militäraktion im Westjordanland seit 1967 an

»Die gesamte terroristische Infrastruktur wird aufgespürt und zerstört«, erklärt der Ministerpräsident am Anschlagsort im Westjordanland

 23.10.2026 Aktualisiert

Westjordanland

Terroranschlag nahe Hebron: Was bislang bekannt ist

Bei dem Angriff starben zwei israelische Soldaten, drei wurden verletzt. Die Angreifer konnten getötet werden

 23.10.2026 Aktualisiert

Demokratie

Auf der Zielgeraden

Am 27. Oktober werden die Parteien anhand von Buchstaben auf den Wahlzetteln gewählt. Politische Notizen und Personalien

von Sabine Brandes  23.10.2026

Zeitungsinterview

Ronald Lauder rechnet mit Netanjahu ab: »Er hat Politik über Frieden gestellt«

»Eines der Dinge, die Israel im Vergleich zu anderen Ländern so besonders gemacht haben, war seine echte Demokratie«, so der WJC-Präsident. »Was wir jetzt erleben, erinnert eher an eine Bananenrepublik«

 23.10.2026

Westjordanland

Israel macht Hamas für Anschlag bei Hebron verantwortlich

Drei Menschen wurden bei dem Angriff auf einen Kontrollposten im Westjordanland verletzt, zwei getötet. Die Terroristen sollen der Hamas angehört haben

 23.10.2026 Aktualisiert

Tel Aviv

Angehörige der Opfer des 7. Oktober wollen Wähler an Schicksale erinnern

Zu den Teilnehmern gehört Jochewed Lifschitz, die zusammen mit ihrem Mann Oded nach Gaza verschleppt worden war. Die Hamas ermordete ihn in Geiselhaft

 23.10.2026

Jerusalem

Zehntausende Israelis reisen für die Parlamentswahl aus dem Ausland an

Die Initiative Fly&Vote spielt eine große Rolle. Sie musste sich gegen eine Klage des Likud wehren

 23.10.2026

Westjordanland

Nach Terroranschlag: Israel bereitet Abriegelung des Westjordanlandes vor

An einem IDF-Kontrollpunkt bei Hebron schossen zwei 27-jährige Palästinenser auf Menschen. Bei dem Anschlag wurden mehrere Menschen verletzt. Die beiden Attentäter wurden von Soldaten erschossen

 23.10.2026 Aktualisiert