Flaschenpost

Fundstück in Akko

Gefunden wurde die Flaschenpost von der 14-jährigen Israelin Roni Aharon. Foto: imago

Die Flaschenpost eines fünfjährigen deutschen Jungen ist nach vier Monaten im Meer an Israels Küste gefunden worden. Die 14-jährige Israelin Roni Aharon erzählte dem TV-Sender Aruz 12, ihre Eltern hätten die Flasche mit dem Briefchen nahe Akko entdeckt, wie eine Sprecherin am Sonntag bestätigte.

»Der Brief war auf Deutsch und auf Englisch«, sagte die Jugendliche. »Es stand darin, dass der fünfjährige Noah und seine Eltern in Griechenland im Urlaub sind«, erzählte sie. »Er wollte versuchen, ob die Flasche irgendwo ankommt.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die israelische Familie schrieb an eine E-Mail-Adresse, die in dem Brief genannt wird. »Sie haben eine sehr emotionale Antwort geschrieben«, sagte das Mädchen. »Der kleine Noah war total begeistert, dass die Flaschenpost angekommen ist.«

Die Eltern des fünfjährigen Versenders haben die Israelis nun nach Berlin eingeladen.

EINLADUNG Die Eltern – ein Ärztepaar aus Berlin – hätten Bilder geschickt und die Israelis nach Deutschland eingeladen. »Es ist ein schöner Gedanke, nach Berlin zu fliegen«, sagte die 14-Jährige lächelnd.

»Trotz allem ist es wichtig, nicht einfach Flaschen ins Meer zu werfen«, scherzte sie zum Schluss des Beitrags.

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlkommission fordert Untersuchung möglicher ausländischer Einflussnahme

»Es wurden ernsthafte Verdachtsmomente an mich herangetragen«, sagt der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Noam Sohlberg

 29.10.2026

Jerusalem

Herzog will Neuwahlen vermeiden

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse appelliert der israelische Präsident an die politischen Lager, sich bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen kompromissbereit zu zeigen

 29.10.2026

Jerusalem

Auszählung der »Sonderstimmen« in Israel hat begonnen

Die Stimmen von Soldaten, medizinischem Personal, Patienten sowie israelischen Diplomaten im Ausland könnten die Sitzverteilung in der Knesset noch verändern

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl-Patt in Israel: Netanjahu und Eisenkot suchen Partner

Kein Lager hat eine Mehrheit, die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Während erste Gespräche laufen, erhebt Netanjahus Partei schwere Wahlbetrugsvorwürfe

 29.10.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  28.10.2026

Nachrichten

Auszählung, Expats, Einmischung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sophie Albers Ben Chamo  28.10.2026