Manila/Tel Aviv

Frühere Hamas-Geisel aus den Philippinen nennt Tochter Yisraela

Foto: (privat)

Galinor »Jimmy« Pacheco, ein philippinischer Gastarbeiter, der am 7. Oktober 2023 von der Terrororganisation Hamas aus dem Kibbuz Nir Oz verschleppt wurde, hat seiner neugeborenen Tochter den Namen Yisraela gegeben, wie israelische Publikationen berichten. Er versteht dies demnach als Zeichen der Verbundenheit mit Israel. Auch Gedenken an die Opfer des Hamas-Massakers spielten bei der Namensgebung eine Rolle.

Pacheco (34) war 48 Tage lang in der Gewalt der Hamas und wurde im November 2023 zusammen mit anderen Geiseln im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Israel und den Terroristen freigelassen.

Lesen Sie auch

Nun ist er zurück bei seiner Familie auf den Philippinen. Seine Frau Clarice Joy brachte kürzlich das vierte gemeinsame Kind zur Welt. Die kleine Yisraela wächst mit drei älteren Geschwistern auf: Gian Kyle, Gillian Carlo und Jiayhan Salin.

In Israel arbeitete Pacheco viele Jahre als Pflegekraft. Im Kibbuz Nir Oz betreute er den 80-jährigen Amitai Ben Zvi, der beim Hamas-Überfall ermordet wurde. Pacheco war am Tag des Angriffs mit ihm zusammen und wurde verschleppt. Die Rückkehr des Pflegehelfers in seine Heimat wurde von seiner Familie mit großer Erleichterung und Freude gefeiert. im

Nahost

Iran droht USA mit Angriffen

Die USA blockieren Schiffe mit Ziel iranischer Häfen. Teheran droht mit Konsequenzen für die fragile Waffenruhe

 15.04.2026

Studie

Israelische Forscher sehen Zusammenhang zwischen Corona-Infektion und Lungenkrebs

Das Spike-Protein des Coronavirus könnte nach Angaben der Autoren schädliche Prozesse im Lungengewebe auslösen

 15.04.2026

Streit

Israel wirft Südkoreas Präsidenten vor, Massaker an Juden zu verharmlosen

Lee Jae-Myung zog einen Vergleich zwischen einem angeblichen Vorgehen Israels gegen palästinensische Kinder und dem Holocaust. Das Jerusalemer Außenministerium bezeichnet dies als »inakzeptabel«

 15.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  15.04.2026

Jerusalem

Mossad-Chef: Einsatz gegen Iran erst mit Regime Change beendet

»Unsere Mission ist noch nicht beendet«, sagt David Barnea

 15.04.2026

Diplomatie

Prosor kritisiert israelischen Minister wegen Merz-Schelte

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hatte dem Bundeskanzler nach dessen Kritik an der Siedlungspolitik vorgeworfen, Juden vorschreiben zu wollen, wo sie leben sollen

 14.04.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Fortsetzung des Krieges gegen Hisbollah

Befragt wurden Bürger auch zu den Streitkräften und der Regierung von Benjamin Netanjahu

 14.04.2026

Nahost

Historische Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren führen Beirut und Jerusalem direkte Gespräche auf politischer Ebene. Können sie zu einem Durchbruch im aktuellen Konflikt führen?

von Amira Rajab, Cindy Riechau  14.04.2026

Ramallah

Fatah-Funktionär bietet Terror-Häftlingen Entscheiderrollen an

Tayseer Nasrallah spricht von einer »echten und ernsthaften Vertretung der palästinensischen Gefangenen«. Dabei handelt es sich auch um Täter, die wegen tödlicher Terroranschläge gegen Israelis verurteilt wurden

 14.04.2026