Gaza

Erstes Lebenszeichen von David Cunio

David Cunio aus dem Kibbuz Nir Oz Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Gaza

Erstes Lebenszeichen von David Cunio

Der 34-Jährige Israeli ist seit dem 7. Oktober 2023 Geisel der Hamas – bei der Berlinale wird an an den Schauspieler erinnert

 18.02.2025 14:47 Uhr

Die Familie der israelischen Geisel David Cunio hat erstmals seit seiner Entführung am 7. Oktober 2023 ein Lebenszeichen von ihm erhalten. Die Zeitung »Times of Israel« berichtete, die Familie habe von einer anderen, zuletzt freigelassenen Geisel gehört, Cunio sei kürzlich im Gazastreifen gesehen worden und am Leben.

Auch der israelische TV-Sender »N12« berichtete unter Berufung auf Cunios Schwägerin Danielle Aloni von einem Lebenszeichen. Die Frau, die selbst aus der Geiselhaft befreit worden war, forderte den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dazu auf, sofort für die Freilassung von David Cunio und der anderen Geiseln zu sorgen. Die Zeit für ihre Rettung laufe ab. 

Lesen Sie auch

Bekannte deutsche Schauspieler und Schauspielerinnen, darunter Andrea Sawatzki und Ulrich Matthes, hatten bei der Berlinale mit einer Solidaritätsaktion auf das Schicksal von David Cunio aufmerksam gemacht. Der Schauspieler David Cunio und sein Zwillingsbruder Eitan Cunio waren 2013 mit dem Film HaNoar/Youth von Tom Shoval auf der Berlinale vertreten. dpa/ag

Meinung

Wie London die Verweigerungshaltung der Palästinenser belohnt

Mit ihren Sanktionen gegen israelische Siedlungen will die britische Regierung im Nahost-Konflikt einer Zwei-Staaten-Lösung näher kommen. Doch sie zeigt vor allem: Verhandeln lohnt sich nicht, Blockade und Terror aber sehr wohl

von Daniel Neumann  11.09.2026

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 11.09.2026

Rosch Haschana

Israel wächst – doch immer mehr Menschen verlassen das Land

Zum jüdischen Neujahr veröffentlicht das Statistikamt neue Zahlen. Die Geburtenrate ist mehr als doppelt so hoch wie in der OECD

von Sabine Brandes  11.09.2026

Sachsen-Anhalt

Empörung über AfD-Spitzenmann Siegmund wegen Rüstungsaussage 

Siegmund: »Weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen«

 11.09.2026

Neujahr

Hopfen, Malz und Honig

Zu Rosch Haschana können die Israelis nun auch passendes Bier im Supermarkt kaufen. Stilecht in der blau-weißen Dose

von Sabine Brandes  11.09.2026

Tel Aviv

Magen David Adom leistet im Jahr 5786 fast 1,9 Millionen Einsätze

Besonders stark beansprucht wurde auch die Notrufzentrale 101: Mehr als zwei Millionen Anrufe gingen innerhalb eines Jahres ein

 11.09.2026

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 11.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  11.09.2026

Kommentar

Ja, du bist gemeint!

Im Leben gibt es Menschen, die erkennen, was vor sich geht, und andere, die einfach blind den Trends folgen. Warum ich an der Seite meiner jüdischen Freunde stehe

von Boy George  11.09.2026