Jerusalem

»Ein großes Privileg«

Gruppenfoto: Premierminister Benjamin Netanjahu, Alterspräsident Binyamin Ben-Eliezer und die Fraktionsvorsitzenden mit Staatspräsident Shimon Peres (M.) Foto: Flash 90

In Jerusalem ist am Dienstagnachmittag die neu gewählte 19. Knesset zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Bei der feierlichen Eröffnung wurden alle Abgeordnete auf ihre Pflichten gegenüber dem Staat vereidigt.

Die 19. Knesset hat 120 Abgeordnete, 48 von ihnen vertreten ihre Parteien zum ersten Mal in der Versammlung – so viele wie noch nie. 27 Volksvertreter sind Frauen – ein weiterer Rekord. Mit 38 Abgeordneten gab es auch noch nie so viel religiöse Politiker in der Versammlung. 13 Abgeordnete sind Araber oder Drusen.

Verplfichtung Die Sitzung wurde vom früheren Verteidigungsminister und Politiker der Arbeitspartei-Meimad-Fraktion Benjamin Ben-Eliezer als Alterspräsident eröffnet. Staatspräsident Shimon Peres begrüßte die Abgeordneten mit den Worten: »Die überschaubare Größe unseres Landes verpflichtet uns zu großer Vernunft. Es verpflichtet uns zu einem Israel, das auf Werten gründet. Unsere Grundlage sind die Zehn Gebote. Sie, liebe Mitglieder der Knesset, sind privilegiert, unsere Bürger zu repräsentieren. Es gibt keine größere Ehre, als seiner Nation zu diesen.«

Einer Tradition folgend hörten die Abgeordneten dann eine Tonaufnahme der Ausrufung des jüdischen Staates durch Israels ersten Premierminister David Ben Gurion 1948. ja

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