Eurovision Song Contest

Eden Alene ist Israels Star

Die 19-jährige Eden Alen nach ihrem Sieg beim Vorentscheid. Foto: Flash 90

Eden Alene wird Israel im Mai beim Eurovision Song Contest in Rotterdam vertreten. Die 19-Jährige siegte am Dienstagabend beim Vorentscheid für den Wettbewerb mit dem Song »Halo« von Beyoncé.

Königin Alene wurde im Jahr 2000 in Jerusalem geboren, sie hat äthiopische Wurzeln. »Ich fühle mich wie eine äthiopische Königin«, schrieb sie nach ihrem Sieg bei Instagram. Die Sängerin, die sich für ein friedliches Zusammenleben von Juden und Arabern einsetzt, hatte 2018 bereits beim »X-Factor« gewonnen.

https://www.instagram.com/p/B8LglMJJLWE/

Mit welchem Song Alene in Rotterdam antreten wird, soll sich kommenden Monat entscheiden. Die Niederlande hatten im vergangenen Jahr beim ESC in Tel Aviv mit der Liebeskummerballade »Arcade« von Duncan Laurence gesiegt, deswegen richten sie den Wetttbewerb in diesem Jahr aus.

Netta 2018 hatte die israelische Sängerin Netta Barzilai beim ESC mit dem Song »Toy« gesiegt. Im vergangenen Jahr schaffte es der Sänger Kobi Marimi für Israel dagegen mit »Home« nur auf den 23. Platz.  dpa

Statistik

Knapp 111.000 Holocaustüberlebende leben in Israel

Sie sind alt und sie werden weniger: Heute leben noch etwa 111.000 Holocaustüberlebende in Israel. Fast ein Drittel von ihnen ist über 90 Jahre alt, fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen

 15.04.2026

Nahost

Iran droht USA mit Angriffen

Die USA blockieren Schiffe mit Ziel iranischer Häfen. Teheran droht mit Konsequenzen für die fragile Waffenruhe

 15.04.2026

Studie

Israelische Forscher sehen Zusammenhang zwischen Corona-Infektion und Lungenkrebs

Das Spike-Protein des Coronavirus könnte nach Angaben der Autoren schädliche Prozesse im Lungengewebe auslösen

 15.04.2026

Streit

Israel wirft Südkoreas Präsidenten vor, Massaker an Juden zu verharmlosen

Lee Jae-Myung zog einen Vergleich zwischen einem angeblichen Vorgehen Israels gegen palästinensische Kinder und dem Holocaust. Das Jerusalemer Außenministerium bezeichnet dies als »inakzeptabel«

 15.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  15.04.2026

Jerusalem

Mossad-Chef: Einsatz gegen Iran erst mit Regime Change beendet

»Unsere Mission ist noch nicht beendet«, sagt David Barnea

 15.04.2026

Diplomatie

Prosor kritisiert israelischen Minister wegen Merz-Schelte

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hatte dem Bundeskanzler nach dessen Kritik an der Siedlungspolitik vorgeworfen, Juden vorschreiben zu wollen, wo sie leben sollen

 14.04.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Fortsetzung des Krieges gegen Hisbollah

Befragt wurden Bürger auch zu den Streitkräften und der Regierung von Benjamin Netanjahu

 14.04.2026

Nahost

Historische Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren führen Beirut und Jerusalem direkte Gespräche auf politischer Ebene. Können sie zu einem Durchbruch im aktuellen Konflikt führen?

von Amira Rajab, Cindy Riechau  14.04.2026