Luftfahrt

EasyJet plant Rückkehr nach Israel

Foto: picture alliance / empics

Der britische Billigflieger EasyJet will nach mehr als zweijähriger Pause nach Israel zurückkehren. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen ab dem 29. März 2026 zunächst drei europäische Städte wieder mit Tel Aviv verbunden werden. Damit zeichnet sich zwar ein Neustart ab – allerdings deutlich vorsichtiger, als es viele in der Branche erwartet hatten. Mehrere israelische Medien berichteten.

EasyJet kündigte an, im Frühjahr nur die Strecken nach London-Luton, Amsterdam und Mailand-Malpensa zu bedienen. Weitere Ziele sollen erst zum Winterflugplan 2026, also ab Ende Oktober kommenden Jahres, folgen.

Die Airline, die derzeit ihren 30. Geburtstag feiert, erklärte: »Wir planen, zusätzliche europäische Basen ab dem kommenden Winter wieder mit Tel Aviv zu verbinden. Wir überprüfen kontinuierlich unser Streckennetz und bleiben entschlossen, weitere Verbindungen schrittweise zurückzubringen.«

Lesen Sie auch

Die Entscheidung markiert eine Trendwende nach einer langen Phase der Unsicherheit. Seit Oktober 2023 hatte EasyJet seine Israel-Flüge immer wieder verschoben – zuletzt bis Ende des Winters. Ausschlaggebend waren unter anderem die Sicherheitslage, der iranische Angriff im Frühjahr 2025 sowie ein Huthi-Raketenbeschuss auf den Ben-Gurion-Airport im Mai.

Vor Kriegsbeginn war Tel Aviv ein wichtiger Punkt im easyJet-Streckennetz gewesen: Unter anderem London-Luton, Amsterdam, Berlin, Basel, Genf und Mailand wurden von dort aus regelmäßig bedient. Viele dieser Routen fielen nach der Einstellung der Verbindungen komplett weg und ließen Reisenden nur noch wenige Alternativen.

Wann genau auch die übrigen früheren Ziele zurückkehren, lässt das Unternehmen weiterhin offen – frühestens jedoch im Herbst 2026. im

Israel

Herzog setzt sich für Deal in Netanjahu-Prozess ein

US-Präsident Trump drängt darauf, dass der in einem Korruptionsverfahren angeklagte israelische Regierungschef Netanjahu begnadigt wird. Israels Präsident Herzog strebt eine Einigung an.

 28.04.2026

Nahost

Verdrehte Moral

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  28.04.2026 Aktualisiert

Israel

Gefängnis fürs Grillen

Mehr Strafen für Verstöße gegen »religiöse Disziplin«

von Sabine Brandes  28.04.2026

Nahost

Sa’ar: Israel hat »keine territorialen Ambitionen im Libanon«

Israels rechtsextremer Finanzminister Smotrich hat kürzlich gefordert, Israels neue Grenze im Norden müsse ein Fluss im Libanon sein. Israels Außenminister widerspricht.

 28.04.2026

Kommentar

Antisemitismus und Israelfeindlichkeit werden die SPD nicht retten

Die Sozialdemokraten sollten sich nicht an Zohran Mamdani oder Pedro Sánchez orientieren, sondern an einer alten Wahrheit von Bill Clinton

von Stefan Laurin  28.04.2026

Diplomatischer Konflikt

Streit um russisches Schiff in Haifa: Ukraine bestellt Israels Botschafter ein

Der ukrainische Außenminister Sybiha beschwert sich über »illegalen Handel mit gestohlenem ukrainischem Getreide«. Sein israelischer Kollege Sa’ar weist dies zurück, kündigt aber eine Prüfung an

 28.04.2026

Jerusalem

Neue Allianz von Lapid und Bennett knapp vor Likud

Trotz des Vorsprungs würde sich an den politischen Machtverhältnissen insgesamt kaum etwas ändern

 28.04.2026

Tel Aviv

Generalstabschef warnt vor Disziplinverlust in der Armee

Eyal Zamir spricht in Zusammenhang mit dem Fehlverhalten einiger Soldaten von einem »offenen Widerspruch zu den Grundsätzen der Streitkräfte«

 28.04.2026

Krieg

IDF greift Hisbollah-Ziele im Libanon an

Die Terror-Miliz hatte zuvor israelische Soldaten angegriffen

 27.04.2026