Angela Merkel

Deutsch-israelische Freundschaft ist einzigartig

Bundeskanzlerin Angela Merkel Foto: imago images/photothek

Angela Merkel hat gegenüber dem neuen israelischen Präsidenten den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland als Grundpfeiler deutscher Politik bekräftigt.

»Die einzigartige Freundschaft zwischen unseren Ländern ist ein historischer Glücksfall. Wir werden auch in Zukunft diese Freundschaft pflegen, damit sich das besondere Verhältnis zwischen unseren beiden Ländern auch in Ihrer Amtszeit positiv weiterentwickeln kann«, heißt es im Glückwunsch-Schreiben der Bundeskanzlerin an Izchak Herzog.

Soziale Medien Nachdem es vor Kurzem zu Kampfhandlungen zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Terrororganisation Hamas gekommen war, häuften sich auch in Deutschland antisemitische Vorfälle. Eine Untersuchung der EU-Kommission kam zudem zu dem Schluss, dass die Zahl der antisemitischen Inhalte in bestimmten deutschsprachigen Kanälen bei Twitter, Facebook und Telegram seit Beginn der Corona-Pandemie stark zugenommen hat.

Die Kanzlerin wünschte dem ehemaligen Vorsitzenden der Arbeitspartei für seine verantwortungsvolle Aufgabe »Kraft und viel Erfolg«. Bereits Herzogs Vater Chaim war Staatsoberhaupt Israels, die Familie gehört zur Gruppe der ursprünglich aus Europa eingewanderten Juden, die die junge Demokratie für Jahrzehnte prägte. dpa

Vorwurf

»Kult-Rabbi« aus Meron verhaftet

Ein Gemeindeführer der Breslov-chassidischen Bewegung soll seine Autorität für sexuelle Übergriffe missbraucht haben

von Sabine Brandes  08.05.2026

Gesellschaft

Regierung will Rückkehrrecht ändern

Entsprechend des Entwurfs sollen künftig nur noch orthodoxe Übertritte zum Judentum anerkannt werden

von Sabine Brandes  08.05.2026

Tel Aviv

Erster Hantavirus-Fall in Israel registriert

Die betroffene Person soll sich vor mehreren Monaten während eines Aufenthalts in Osteuropa angesteckt haben

 08.05.2026

Jerusalem

Bennett verklagt Ministerin und Fernsehsender wegen Behauptungen über psychische Erkrankung

Der Oppositionspolitiker fordert laut israelischen Medienberichten Schadenersatz in Höhe von zwei Millionen Schekel (0,59 Millionen Euro)

 08.05.2026

Jerusalem/Washington D.C./Ankara

Israel und USA wollen neue Gaza-Flottille stoppen, bitten Türkei um Hilfe

Konkret geht es demnach um 15 Boote, die sich in türkischen Häfen befinden und Teil der sogenannten »Global Sumud Flotilla« werden sollen

 08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Tel Aviv

Sirenen und Schlagzeilen

Unsere Israel-Korrespondentin Sabine Brandes über das Arbeiten im Ausnahmezustand

von Sabine Brandes  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Essay

Brandbeschleuniger Hass auf Israel: Der Gesetzgeber darf nicht länger wegschauen

Wer auf unseren Straßen »Tod Israel« ruft, kann bislang in der Regel ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben. Das zermürbt die Demokratie

von Volker Beck  07.05.2026