Angela Merkel

Deutsch-israelische Freundschaft ist einzigartig

Bundeskanzlerin Angela Merkel Foto: imago images/photothek

Angela Merkel hat gegenüber dem neuen israelischen Präsidenten den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland als Grundpfeiler deutscher Politik bekräftigt.

»Die einzigartige Freundschaft zwischen unseren Ländern ist ein historischer Glücksfall. Wir werden auch in Zukunft diese Freundschaft pflegen, damit sich das besondere Verhältnis zwischen unseren beiden Ländern auch in Ihrer Amtszeit positiv weiterentwickeln kann«, heißt es im Glückwunsch-Schreiben der Bundeskanzlerin an Izchak Herzog.

Soziale Medien Nachdem es vor Kurzem zu Kampfhandlungen zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Terrororganisation Hamas gekommen war, häuften sich auch in Deutschland antisemitische Vorfälle. Eine Untersuchung der EU-Kommission kam zudem zu dem Schluss, dass die Zahl der antisemitischen Inhalte in bestimmten deutschsprachigen Kanälen bei Twitter, Facebook und Telegram seit Beginn der Corona-Pandemie stark zugenommen hat.

Die Kanzlerin wünschte dem ehemaligen Vorsitzenden der Arbeitspartei für seine verantwortungsvolle Aufgabe »Kraft und viel Erfolg«. Bereits Herzogs Vater Chaim war Staatsoberhaupt Israels, die Familie gehört zur Gruppe der ursprünglich aus Europa eingewanderten Juden, die die junge Demokratie für Jahrzehnte prägte. dpa

Luftfahrt

Wer kontrolliert die Flüge nach Israel?

Nach dem vereitelten Anschlag auf einen Flydubai-Flug gerät das israelische Sicherheitssystem für ausländische Airlines unter Druck

von Sabine Brandes  08.10.2026

Hintergrund

Terror über den Wolken

Wie Pilot und Passagiere im Flug von Dubai nach Tel Aviv eine Katastrophe verhinderten

von Sabine Brandes  08.10.2026

Diplomatische Beziehungen

Britisches Konsulat in Jerusalem bleibt als Mission bestehen

Israel reagiert auf britische Sanktionen gegen israelische Siedlungspolitik, mehrere Diplomaten verlassen das Land. Gänzlich geschlossen wird das britische Konsulat in Ost-Jerusalem aber doch nicht

 08.10.2026

Meinung

Wenn Journalisten Terroristen sind – 170 Namen und eine unbequeme Wahrheit

Unser Autor reflektiert über die grundsätzliche Frage, was »Journalismus« in einem Gebiet bedeutet, das seit Jahren von einer totalitären Terrororganisation beherrscht wird

von Daniel Neumann  08.10.2026

7. Oktober

»Erinnern heißt auch, nach der Wahrheit zu suchen«

Bei der großen Gedenkveranstaltung im Hayarkon-Park standen die Opfer im Mittelpunkt – und die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchungskommission

von Sabine Brandes  08.10.2026

Mentale Gesundheit

Die Einsamkeit wiegt am Schwersten

Fast eine Million Israelis suchten seit Kriegsbeginn Hilfe bei der psychischen Notfall-Hotline Eran

von Sabine Brandes  07.10.2026

Porträt

Nach der Musik das Essen

Der Norden war von Terror und Krieg besonders geschunden. Aber auch Absagen aus dem Ausland beendeten Shachar Bers Karriere als Drummer. Mit einer eigenen Aufstrich-Marke wagt er den Neuanfang

von Sabine Brandes  07.10.2026

Nachrichten

Massage, Kibbuz, Opposition

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  07.10.2026

Kommentar

Wenn Chuzpe Leben rettet

Die bemerkenswerte Abwesenheit von Scham, Vorsicht und Selbstzweifel ist eine israelische Eigenart. Im Fall des Flydubai-Fluges half sie, eine Katastrophe zu verhindern

von Sabine Brandes  07.10.2026