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Hamas-Vertreter

Bewegung zur Anerkennung Palästinas »Frucht des 7. Oktobers«

Ghazi Hamad, Mitglied des Politbüros der Hamas Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die israelische Regierung hat immer wieder betont, dass die angekündigte Anerkennung eines Staates Palästina durch westliche Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Spanien eine Belohnung für den Terror der Hamas wäre. Die Terrororganisation sieht das genauso, wie ein hochrangiges Mitglied in einem TV-Interview erklärte.

»Die Initiative mehrerer Länder, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, ist eine der Früchte des 7. Oktober«, sagte Ghazi Hamad, Mitglied des Hamas-Politbüros, in einem Gespräch mit dem Sender »Al Jazeera«. »Wir haben bewiesen, dass der Sieg über Israel nicht unmöglich ist und dass unsere Waffen ein Symbol palästinensischer Ehre sind«, so Hamad mit Blick auf die Massaker, bei denen vor rund zwei Jahren etwa 1200 Menschen ermordet und 250 weitere in den Gazastreifen entführt wurden.

Der Terrorist betonte in dem TV-Interview, dass die »Früchte des 7. Oktober« der Welt in Bezug auf die »palästinensische Frage« die Augen geöffnet hätten. Das palästinensische Volk verdiene ein eigenes Land, so Hamad. Nach Vorstellung der Hamas wäre der Staat Palästina islamistisch geprägt und ein Schritt zur Errichtung eines Kalifats.

Israels Außenminister Gideon Sa’ar richtete sich nach dem Interview mit Ghazi Hamad an Frankreich, Großbritannien und Kanada: »Wenn so jemand euch applaudiert - was sagt das über euch aus?«, fragte er in einem Tweet.

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Die drei Länder hatten kürzlich angekündigt, Palästina im September anzuerkennen, sollte Israel seine Kriegsführung gegen die Hamas im Gazastreifen nicht grundlegend ändern.

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