Tel Aviv

Bar Refaeli erwartet Jungen

Topmodel Bar Refaeli Foto: imago images / APress

Das israelische Supermodel Bar Refaeli erwartet einen Jungen. Die Schwangerschaft sei nicht geplant gewesen, sagte die 34-Jährige in einem am Freitag veröffentlichten Interview eines Unterhaltungsmagazins der Zeitung »Jediot Achronot«.

Sie sei sehr überrascht gewesen, als sie die Schwangerschaft entdeckt habe. Das mit dem zehn Jahre älteren Geschäftsmann Adi Ezra verheiratete Model hat bereits zwei kleine Mädchen, Liv und Elle.

GEFÜHLE Refaeli sagte auch: »Ich wusste von Anfang an, dass es ein Junge ist. Die Schwangerschaft verlief einfach anders. Der Anfang der Schwangerschaft war komplett anders.« Details nannte sie nicht. Sie fühle sich »großartig«. Refaeli hatte ihre Schwangerschaft im Juni auf Instagram öffentlich gemacht.

»Ich wusste von Anfang an, dass es ein Junge ist. Die Schwangerschaft verlief einfach anders«, so Refaeli .

Im Mai hatte Refaeli den Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv moderiert. Kurz zuvor war bekannt worden, dass sie umgerechnet rund zwei Millionen Euro Steuern nachzahlen muss. Die Steuerbehörde hatte Refaeli vorgeworfen, ihre millionenschweren Verdienste in Israel und im Ausland nicht vollständig angegeben zu haben.

LIEBE Refaeli gelang der Durchbruch 2007, als sie als erstes israelisches Model die begehrte Titelseite des Magazins »Sports Illustrated« zierte. Auch wegen ihrer Beziehung zu dem Schauspieler Leonardo DiCaprio füllten Aufnahmen von ihr regelmäßig die Spalten der Klatschblätter. 2011 trennte sich das Paar.

Refaelis und Ezras erstes Kind wurde 2016, das zweite im Jahr darauf geboren. Die Israelin hatte in der Vergangenheit erzählt, dass sie sich eine große Familie wünsche. Bei Instagram hat Refaeli 2,9 Millionen Follower.  dpa

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  28.10.2026

Nachrichten

Auszählung, Expats, Einmischung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sophie Albers Ben Chamo  28.10.2026

Knesset-Wahl

Die arabische Antwort auf Ben-Gvir

Die israelischen Araber könnten zum Königsmacher der nächsten Knesset werden

von Sabine Brandes  28.10.2026

Meinung

In der Sackgasse?

Sabine Brandes wünscht sich nach den Wahlen für Israel neue Bündnisse – trotz aller Schwierigkeiten

von Sabine Brandes  28.10.2026

Analyse

Israel im Patt

Der rechte Block gewinnt bei der Auszählung an Boden. Doch weder Regierungslager noch Opposition haben eine klare Mehrheit – und die arabischen Parteien werden zum entscheidenden Faktor

von Sabine Brandes  28.10.2026

Jerusalem

Demokraten-Chef fordert Koalition mit arabischen Parteien

Bei Israels Richtungswahl liegt Netanjahus Lager vorn, verfehlt aber die Mehrheit. Der Chef der Linksliberalen fordert eine Koalition der Opposition mit Beteiligung arabischer Parteien

 28.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlergebnis bleibt offen, mehr als die Hälfte der Stimmen ausgezählt

Mit wie vielen Sitzen kann das Netanjahu-Lager rechnen? Wie sieht das bisherige Ergebnis der Opposition aus?

 28.10.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Bis zu 650.000 »Sonderstimmen« könnten Israels Wahlergebnis noch verändern

Die Stimmen von Soldaten, Reservisten und weiteren Wahlberechtigten, die nicht in ihrem regulären Wahllokal abstimmen konnten, müssen noch einbezogen werden

 28.10.2026

Jerusalem

Eisenkot will rasch neue Regierung in Israel bilden

Netanjahus Lager verliert die Mehrheit, doch auch Ex-Militärchef Eisenkot kann mit seinem Lager nicht allein regieren. Dennoch erklärt er, schon bald eine Koalition schmieden zu wollen

 28.10.2026