Israel/Gaza

Arbel Yehoud und Agam Berger sollen am Donnerstag freikommen

Agam Berger soll am Donnerstag freikommen. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Die Geiseln Arbel Yehoud, Agam Berger und eine dritte Frau, deren Name bisher nicht bekannt ist, sollen am Donnerstag freikommen. Seit dem 7. Oktober 2023 befinden sie sich in der Gewalt des palästinensischen Terrors.

Arbel Yehoud, die auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wird von der Gruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) festgehalten. Sie sei am Leben, sagte Terroristenführer Mohammed Hindi.

Die Hamas werde die Frau und zwei weitere Geiseln bis Freitag übergeben, gab ein Sprecher des Außenministeriums in Doha in der Nacht auf der Plattform X bekannt. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bestätigte die Einigung. Weitere drei Geiseln sollen am Samstag folgen.

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Im Gegenzug erlaubt Israel ab heute Morgen die Rückkehr palästinensischer Zivilisten aus dem Süden in den Norden Gazas. Laut Berichten sollten zudem 30 Palästinenser aus israelischer Haft freikommen.

Ein Scheitern der Waffenruhe konnte vorerst abgewendet werden. Zuvor hatte Israel der Hamas vorgeworfen, die Vereinbarung nicht einzuhalten. Denn alle Zivilistinnen, darunter Arbel Yehoud, hätten bereits letzte Woche freigelassen werden müssen.

Auch sollten die Terroristen und Geiselnehmer bis Samstag eine Liste mit dem Status aller Geiseln vorlegen. Dies geschah erst jetzt. Allerdings ist weiterhin nicht öffentlich bekannt, wie es den Geiseln geht und welche von ihnen am Leben sind.

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Der amerikanische Sender NBC berichtete derweil, der US-Bürger Keith Siegel werde nächste Woche ebenfalls freigelassen. Eine Bestätigung dafür gibt es bisher nicht.

Pro freigelassener Geisel lässt Israel 30 palästinensische Gefängnishäftlinge frei. Für IDF-Soldaten werden sogar 50 Häftlinge auf freien Fuß gesetzt, darunter Terroristen, die zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden waren. dpa/ja

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