Fußball

Alaba-Berater Pini Zahavi: Fordern deutlich weniger Geld als für Lewandowski

Der israelische Spielerberater Pini Zahavi (l.) Foto: imago

Der Berater von Fußballprofi David Alaba hat im Vertragspoker mit dem FC Bayern Aussagen von Hasan Salihamidzic zurückgewiesen. Der Sportvorstand der Münchner hatte im »Kicker« betont, dass es beim Gehalt von Robert Lewandowski und Manuel Neuer eine »finanzielle Obergrenze« gebe.

»Herr Salihamidzic hat offenbar vergessen, wer der Berater von Robert Lewandowski ist«, sagte der Israeli Pini Zahavi dem Pay-TV-Sender Sky am Donnerstag. »Ich habe den Vertrag von Robert im vergangenen Jahr verhandelt und weiß logischerweise genau, was er verdient. Was wir für David fordern, liegt deutlich unter dem Gehalt von Robert.«

»David hat einen geldgierigen Piranha als Berater. Der Vater, den ich eigentlich sehr mag, mit dem ich immer super Gespräche hatte, lässt sich von dem sehr beeinflussen«, sagt Hoeneß.

Salihamidzic hatte erklärt, dass er selbst nicht denke, dass Alaba glaube, über den beiden Kollegen zu stehen. Sein Berater Zahavi dagegen denke in anderen Dimensionen. »Das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Clubs kennt, werden wir nicht machen«, sagte Salihamidzic.

Alabas Vertrag in München läuft am Ende der nun beginnenden Saison aus. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Zahavi zuletzt Geldgier vorgeworfen, der Agent wies dies zurück.

»David hat einen geldgierigen Piranha als Berater. Der Vater, den ich eigentlich sehr mag, mit dem ich immer super Gespräche hatte, lässt sich von dem sehr beeinflussen«, sagte Hoeneß. Zahavi verlange für sich selbst ein Honorar »im zweistelligen Millionenbereich«. Alaba zeigte sich »verwundert und durchaus auch verletzt« über den jüngsten Wirbel. dpa/ja

Vorwurf

»Kult-Rabbi« aus Meron verhaftet

Ein Gemeindeführer der Breslov-chassidischen Bewegung soll seine Autorität für sexuelle Übergriffe missbraucht haben

von Sabine Brandes  08.05.2026

Gesellschaft

Regierung will Rückkehrrecht ändern

Entsprechend des Entwurfs sollen künftig nur noch orthodoxe Übertritte zum Judentum anerkannt werden

von Sabine Brandes  08.05.2026

Tel Aviv

Erster Hantavirus-Fall in Israel registriert

Die betroffene Person soll sich vor mehreren Monaten während eines Aufenthalts in Osteuropa angesteckt haben

 08.05.2026

Jerusalem

Bennett verklagt Ministerin und Fernsehsender wegen Behauptungen über psychische Erkrankung

Der Oppositionspolitiker fordert laut israelischen Medienberichten Schadenersatz in Höhe von zwei Millionen Schekel (0,59 Millionen Euro)

 08.05.2026

Jerusalem/Washington D.C./Ankara

Israel und USA wollen neue Gaza-Flottille stoppen, bitten Türkei um Hilfe

Konkret geht es demnach um 15 Boote, die sich in türkischen Häfen befinden und Teil der sogenannten »Global Sumud Flotilla« werden sollen

 08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Tel Aviv

Sirenen und Schlagzeilen

Unsere Israel-Korrespondentin Sabine Brandes über das Arbeiten im Ausnahmezustand

von Sabine Brandes  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Essay

Brandbeschleuniger Hass auf Israel: Der Gesetzgeber darf nicht länger wegschauen

Wer auf unseren Straßen »Tod Israel« ruft, kann bislang in der Regel ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben. Das zermürbt die Demokratie

von Volker Beck  07.05.2026