Festakt

Neue Heimat in Chemnitz

Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig hat der jüdischen Gemeinde zum zehnjährigen Bestehen ihres Hauses am vergangenen Donnerstag gratuliert. »Die Synagoge ist, wie es gewollt war, ein lebendiges Begegnungszentrum geworden«, zitiert die Deutsche Presseagentur die Kommunalpolitikerin.

Ludwig nannte das Haus, das auf den Tag genau am 24. Mai 2002 eröffnet worden war, »ein Symbol für wieder gewachsenes Vertrauen«. Für die vielen russischsprachigen Zuwanderer sei dadurch eine neue Heimat entstanden. Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen würden sich dort treffen und für ein friedliches und herzliches Miteinander stehen.

Zukunft Für die Gemeindevorsitzende Ruth Röcher ist die Bildungsarbeit besonders wichtig, sie »sichert uns die langfristige Zukunft«, sagte sie. Zu den Gastrednern beim Festakt, der durch Klezmer- und Chormusik unmalt wurde, gehörte auch der ehemalige Oberbürgermeister Peter Seifert. Der SPD-Politiker hatte den Bau der Synagoge während seiner Amtszeit maßgeblich unterstützt.

Das alte jüdische Gotteshaus von 1899 war in der Pogromnacht vom 9. November 1938 in Brand gesteckt worden. Durch die Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion zählt die Gemeinde derzeit rund 660 Mitglieder. ja

München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Am 9. November 2006 wurde die Synagoge Ohel Jakob eröffnet - als Zeichen für die Rückkehr jüdischen Lebens ins Herz Münchens. Den 20. Jahrestag feiert die Kultusgemeinde mit einem Festakt. Erwartet werden prominente Gäste, etwa Bundeskanzler Merz

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