München

Friedman fordert Social-Media-Regulierung als Kinderschutz

Michel Friedman am Donnerstag bei der Verleihung des Katholischen Medienpreises durch die Deutsche Bischofskonferenz in München Foto: picture alliance / Wolfgang Maria Weber

Der Publizist Michel Friedman hat dazu aufgerufen, Kinder besser vor einem durch Social Media transportierten Hass zu schützen. »Ich bestehe darauf, dass wir als Demokraten, und das sagt auch das Grundgesetz, das regulieren können«, sagte er am Donnerstagabend in München bei der Verleihung des Katholischen Medienpreises.

Als Beispiel führte er die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) an, die Filme nach Alter gestuft freigibt. »Was wir beim Kino konnten, scheinen wir bei den Sozialen Medien nicht zu können.«

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Diktatoren hätten beispielsweise die Plattform Tiktok zu einer Propagandamaschine gemacht, so Friedman. Es sei schon viel zu lange zugeschaut und zugelassen worden, dass Kinder in diesem Land und in anderen Ländern »mit dieser Propaganda überschüttet« würden.

»Und wir tun so, als ob das freie Meinungsäußerung sei und so etwas nicht reguliert werden könnte«, kritisierte der Publizist. Hass sei keine Meinung, sondern pure Gewalt, betonte er. kna

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