Berlin

Zum ersten Mal

»Be Cool, be Kosher, be Berlin«: der Slogan auf Luftballons und Papphütchen Foto: Gregor Zielke

»Koscher feiern und leben« – unter diesem Motto zogen hunderte Menschen am Sonntag in der »Jüdischen Parade« vom Olivaer Platz zur Münsterschen Straße. Mit dabei: tanzende Rabbiner, als Clowns verkleidete Rabbinatsstudenten, Kindergartenkinder und Schüler, Synagogenbeter und Artisten, Musiker und zahlreiche Gemeindemitglieder. Angeführt wurde der bunte Zug von einem Festwagen mit tanzenden Figuren sowie dem Modell einer koscheren Küche.

Ganz vorn liefen gemeinsam Rabbiner Yehuda Teichtal und der US-Gesandte Greg Delawie, der sich freute, »dass es wieder so fröhliches jüdisches Leben mitten in Berlin« gibt. Die Parade von Chabad Lubawitsch fand bereits im vergangenen Jahr statt. Diesmal führte sie erstmals direkt über den Kurfürstendamm. Vor dem Jüdischen Bildungszentrum wurde bis zum Abend mit Musik, Bühnenshow, Kinderattraktionen, zahlreichen Informationsständen und koscherem Essen gefeiert. ja

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Kommentar

Die Schatten der Vergangenheit sind lang

Wie der Hessische Rundfunk über jüdische Grundstücke stolpert

von Daniel Neumann  18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Sukkot

Fast zu Hause

Unsere Autorin flüchtete mit ihren Kindern 2022 aus der Ukraine. In Rottweil begann die kleine Familie ein neues Leben. Zum Laubhüttenfest blickt die Manikeurin auf ihr Ankommen zurück

von Olga Nemchenko  17.09.2026

Jubiläum

Jüdischer Landesverband Sachsen feiert 100-jährige Geschichte

Rund 20.000 Jüdinnen und Juden haben vor dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen gelebt. Bereits vor 100 Jahren wurde eine jüdische Interessenvertretung gegründet

 16.09.2026