Berlin

Wahl wird angefochten

Abstimmung bei der RV-Wahl Foto: Mike Minehan

Die Wahl zur Repräsentantenversammlung (RV) vom 4. Dezember der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wird angefochten. Drei der vier Gruppierungen haben Einspruch erhoben. »Hatikwa« und »Koach!« sollen Gründe für eine Neuwahl angegeben haben. »Verantwortung Jetzt!« fordert eine Neuauszählung der Stimmen.

Die Unterlagen sind bereits beim Schiedsausschuss, der am Montag, 19. Dezember, ab 15 Uhr im Gemeindehaus in der Fasanenstraße öffentlich tagen wird.

Die amtierende Gemeindevorsitzende Lala Süsskind sagte: »Wir sind und bleiben ein Tollhaus.« Mehr falle ihr dazu nicht ein.

Stimmen Tuvia Schlesinger von »Schalom«, der ebenfalls Einspruch erhoben hatte, hat mittlerweile angekündigt, seinen Antrag auf Neuauszählung zurückzuziehen. »Ich hatte befürchtet, dass bei der Stimmenauszählung Fehler bei der Übertragung passiert sein könnten, habe aber festgestellt, dass es keinen Einfluss auf die RV haben würde.«

Mirjam Marcus von »Verantwortung Jetzt!« drängt weiter auf eine Neuauszählung. Beim amtlichen Wahlergebnis hatte sie die gleiche Zahl an Stimmen wie Assia Gorban von »Koach!«, Marcus verlor den Losentscheid und kam auf den 22. Platz. Die RV setzt sich aus 21 Repräsentanten zusammen.

Berlin

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