Westfalen

Überleben im Versteck

Das Jüdische Museum Westfalen, Dorsten Foto: imago/imagebroker

Das Jüdische Museum Westfalen präsentiert ab Dienstag eine Ausstellung über die beiden jüdischen Schwestern Anni und Sini, die in den Niederlanden die NS-Zeit im Versteck überlebten.

schüler Die Schau Und im Fenster der Himmel läuft bis 20. Dezember und richtet sich vor allem an Schüler, wie das Dorstener Museum mitteilte. Die Anni von 1942 hatte später als Johanna Reiss in New York ihre Erlebnisse aufgeschrieben; seit 1972 gibt es ihre Erinnerungen als Jugendbuch auch auf Deutsch (Und im Fenster der Himmel).

Zudem ist von 8. September bis 22. Dezember in dem Museum die Dokumentation Im Angesicht der Vernichtung – Arbeit und Widerstand in den Ghettos 1941 bis 1944 zu sehen, wie es hieß. Die von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Studierenden des Touro College Berlin erarbeitete Ausstellung stelle Juden aus den Ghettos vor, die sich im Angesicht der Vernichtung ganz unterschiedlich verhielten: von totaler Verzweiflung über wirtschaftlichem Engagement bis hin zum bewaffneten Widerstand.  kna

Chemnitz

Gestohlener Davidstern sichergestellt

Unbekannte hatten laut Polizei in der Dauerausstellung des Lern- und Gedenkortes eine Schautafel beschädigt und den Davidstern mitgenommen

 28.09.2026

Archäologie

Hoffnung auf Latrinen - Grabung legt mittelalterliche Keller frei

Die Funde auf dem Areal der zweiten Jüdischen Gemeinde informieren über das Leben im mittelalterliche Erfurt. Zugleich geben sie Einblicke in die Stadtplanung des 13. Jahrhunderts

von Matthias Thüsing  28.09.2026

Düsseldorf

Attacke auf Juden wird Thema im Landtag NRW

Nach dem antisemitischen Angriff auf einen Juden am vergangenen Dienstag sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Nun soll Innenminister Reul (CDU) im Innenausschuss Auskunft geben

 28.09.2026

Architektur

Von Brandenburg nach Haifa

In Finow wird ein historisches Kupfer-Haus restauriert. Einst von Walter Gropius modernisiert, zogen die mobilen, industriell gefertigten Bauten mit ihren Eigentümern bis nach Palästina

von Mark Feldon  27.09.2026

Literatur

Wenn Fiktion zur Geschichtsschreibung wird

Der israelische Bestsellerautor Dror Mishani stellte im Gespräch mit Richard C. Schneider seinen neuen Roman »Nicht« vor

von Nora Niemann  27.09.2026

München

»Ihr Licht ist nicht verloschen«

Die Frauen-Mikwe der Gemeinde trägt seit Kurzem den Namen von Rebbetzin Shoshana Brodman

von Luis Gruhler  27.09.2026

Meinung

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismus-Leugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

von Katrin Richter  24.09.2026

Kommentar

Sprecht mit uns. Nehmt uns ernst

Herr Ramelow, die jüdische Gemeinschaft, die vor Judenhass warnt, ist nicht das Problem. Antisemitismus ist das Problem - insbesondere in Ihrer Partei

von Avitall Gerstetter  24.09.2026