Lichterfest

Täglich eine Überraschung

Das Chanukka-Fest kann Licht in die Dunkelheit bringen. Foto: iStock

Wer sich auf die Suche nach Chanukka-Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene begibt, wird vor allem auf Instagram fündig. Zahlreiche Jugendzentren und Organisationen haben dort aufwendig gestaltete Kalender eingerichtet. An jedem Tag von Chanukka wird ein neuer Beitrag veröffentlicht.

VORFREUDE Makkabi Deutschland hat schon zum 1. Dezember einen »Countdown-Kalender« gestartet, der die Vorfreude auf Chanukka steigern soll. Hinweise auf Online-Veranstaltungen sowie Rezepte für Latkes und Plätzchen fanden sich bisher hinter den Türchen.

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Das Jugendzentrum »Chai« Hannover hat ebenfalls einen Chanukka-Kalender auf den Weg gebracht, der am 10. Dezember beginnt. »Dafür wollen wir uns kurz jeden Abend bei Zoom zusammensetzten und das Türchen gemeinsam öffnen«, heißt es dazu auf der Instagram-Seite des JuZe Chai.

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LICHT Das Jugendreferat der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) hat in Zusammenarbeit mit dem diesjährigen Madrichim- und Madrichotseminar »MiDor LeDor« ein thematisches Programm vorbereitet.

An jedem Chanukka-Tag werden im Instagram-Livestream Themen wie zum Beispiel »Licht«, »Reinheit«, »Wunder« und »Mut« besprochen und gemeinsam die Kerzen gezündet.

https://www.instagram.com/p/CIifVmfFQpI/?utm_source=ig_web_copy_link

SINGEN Am Mittwoch, dem 16. Dezember lädt Keshet Deutschland, eine Initiative von jüdischen Queers, Freuden und Verbündeten, zum gemeinsamen Zünden der siebten Kerze und Singen ein. David Studniberg wird die über »Zoom« übertragene Zeremonie leiten. »Wir freuen uns darauf mit euch die Welt mit bunten Lichtern zu füllen!«, heißt es in der Ankündigung auf Instagram. ja

https://www.instagram.com/p/CIgBtKsqVpd/?utm_source=ig_web_copy_link

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 10. September bis zum 17. September

 09.09.2026

München

»Es geht um ein Wir«

Maccabi-Präsident Patrick Guttmann über die Rolle des Sportvereins für die jüdische Gemeinschaft, Herausforderungen und Zukunftspläne

von Luis Gruhler  09.09.2026

Berlin

Zurück in die Zukunft

Die Geschichte der Stadt ist geprägt von vielen gescheiterten Visionen. Nun wird die Fahrt mit der Ringbahn zur Bühne für einst angedachte Projekte

von Alicia Rust  09.09.2026

Rosch Haschana

Fragen über Fragen

Zwischen Vorbereitungen, Schofar und Honigkuchen bleiben Rabbiner immer erreichbar. Für alle, die Rat vor den Hohen Feiertagen suchen

von Christine Schmitt  09.09.2026

Pro & Contra

Sollen jüdische Kinder nur noch auf jüdische Schulen?

Zwei Meinungen zur Debatte

von Noga Hartmann, Marina Chernivsky  09.09.2026

Max Privorozki

»Ich werde Halle nicht verlassen, solange wir in einer freien Gesellschaft leben«

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk spricht der Gemeindevorsitzende über Wahlergebnisse, Prognosen und die Aufgabe der Gesellschaft

 09.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  09.09.2026

Kommentar

Ein Weckruf

Der AfD-Erfolg liegt vor allem im Scheitern jener Parteien, die die Bundesrepublik seit Jahrzehnten prägen. Verloren gegangenes Vertrauen muss nun schnellst möglich wieder zurückgewonnen werden

von Josef Schuster  08.09.2026

Viktoria Ladyshenski

Schleswig-Holstein

»Wir packen unsere Koffer«

Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, warnt, dass die Gefahr durch linken und islamistischen Antisemitismus in Deutschland nicht ernst genug genommen wird

 08.09.2026