Gedenken

Stolperstein für Rabbiner Alexander in Berlin

Stolpersteine halten die Erinnerung an die Opfer wach Foto: picture alliance / Shotshop

In Berlin-Wedding soll demnächst ein Stolperstein an Rabbiner Siegfried Alexander erinnern. Alexander war 1943 zusammen mit seiner Ehefrau Adelheid in Auschwitz ermordet worden. Die Stolpersteinverlegung in Erinnerung an ihn und seine Frau ist für den 22. Mai in der Iranischen Straße vor dem ehemaligen Haupteingang des Jüdischen Krankenhaus geplant, wie die Initiatoren mitteilten.

mahnmal Die Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Die rund zehn mal zehn Zentimeter großen Gedenksteine aus Messing erinnern vor den früheren Wohnorten an Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt, erniedrigt oder ermordet wurden.

Der 1886 geborene Siegfried Alexander war Rabbiner der Synagoge Ahawas Achim in der Berliner Prinzenallee und des Jüdischen Krankenhauses. Die Synagoge wurde in der Pogromnacht vom 9.
November 1938 vollständig zerstört. Siegfried Alexander und seine zwölf Jahre jüngere Frau hatten drei Kinder, die noch 1939 nach Palästina und England flüchten konnten. epd

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