Gedenken

Stolperstein für Rabbiner Alexander in Berlin

Stolpersteine halten die Erinnerung an die Opfer wach Foto: picture alliance / Shotshop

In Berlin-Wedding soll demnächst ein Stolperstein an Rabbiner Siegfried Alexander erinnern. Alexander war 1943 zusammen mit seiner Ehefrau Adelheid in Auschwitz ermordet worden. Die Stolpersteinverlegung in Erinnerung an ihn und seine Frau ist für den 22. Mai in der Iranischen Straße vor dem ehemaligen Haupteingang des Jüdischen Krankenhaus geplant, wie die Initiatoren mitteilten.

mahnmal Die Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Die rund zehn mal zehn Zentimeter großen Gedenksteine aus Messing erinnern vor den früheren Wohnorten an Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt, erniedrigt oder ermordet wurden.

Der 1886 geborene Siegfried Alexander war Rabbiner der Synagoge Ahawas Achim in der Berliner Prinzenallee und des Jüdischen Krankenhauses. Die Synagoge wurde in der Pogromnacht vom 9.
November 1938 vollständig zerstört. Siegfried Alexander und seine zwölf Jahre jüngere Frau hatten drei Kinder, die noch 1939 nach Palästina und England flüchten konnten. epd

»Paul-Spiegel-Filmfestival«

Sieben gute Filme

In Düsseldorf beginnen das Festival unter dem Motto »Jüdische Welten« mit einem besonderen Gast vor jedem Film

 16.04.2026

Hochschule

»Spaltung statt Austausch«

Das Studierendenparlament der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf fordert den akademischen Boykott Israels. Der jüdische Student Michael Ilyaev erklärt, warum er das für falsch hält

von Joshua Schultheis  15.04.2026

Programm

Hawdala, ein rotes Sofa und das Geheimnis der Königin: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 16. April bis zum 23. April

 15.04.2026

München

»Die Stimmung ging sofort in Richtung Aufbruch«

Grigori Dratva über einen Anschlag auf das Restaurant »Eclipse Grillbar«, Solidarität und den Blick nach vorn

von Luis Gruhler  15.04.2026

Carolin Bohl sel. A.

Blockiertes Gedenken

Wie sich in einer kleinen Stadt in Niedersachsen bei der Planung eines Benefizkonzerts für Terroropfer in Israel die Menschlichkeit durchsetzte

von Sophie Albers Ben Chamo  14.04.2026

Jom Haschoa

Narbe gegen das Vergessen

Wir, die Nachkommen der Zeitzeugen und der Ermordeten, dürfen das Leid unserer Großeltern nicht verstecken – wir müssen dafür sorgen, dass es unseren Kindern erspart bleibt

von Eugene Korsunsky  14.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  13.04.2026

Gedenken

Zwischenrufe bei Weimer-Rede in Buchenwald

Schon im Vorfeld hatte es Kritik am Auftritt des Kulturstaatsministers beim Buchenwald-Gedenken gegeben. Auch vor Ort gab es Gegenwind. Das sagt Weimer selbst dazu

 13.04.2026

Gedenken

»Für mich steht sein ›Hochverrat‹ heute als das höchste Zeugnis von Treue zur Menschlichkeit«

Hape Kerkeling sprach anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald über seinen Großvater Hermann, der dort fast drei Jahre inhaftiert war. Wir dokumentieren seine Rede

 13.04.2026