Ferien

Spielerisch lernen

Ausflug nach Unterföhring Foto: Yochonon Gordonn

Eine jüdische Umgebung, spielen, Spaß und lernen – das sind die Elemente, die seit vielen Jahren den Erfolg des Gan Israel Day Camp von Chabad Lubawitsch ausmachen. Am 1. August startete die Ferienfreizeit betreut nunmehr von der zweiten Generation bei Chabad in München: Jetzt haben Rabbiner Yochonon Gordon und seine Frau Mushky die Organisation des Day Camps übernommen.

An Beliebtheit und Erfolg hat sich nichts geändert: Bereits nach wenigen Tagen hatten die kleine Gäste schon erfolgreich Kekse gebacken, die auch noch allen prima schmeckten. Die Ergebnisse beim Basteln waren Perlenarmbänder und Zedaka-Büchsen. Letztere unterstreichen deutlich das Konzept: Jüdische Werte wie Wohltätigkeit und fröhliche Freitzeitgestaltung werden auf spielerische Weise verbunden.

Pizza Da gab es auch einen Ausflug nach Unterföhring. Dort erlebten die Kinder einen unterhaltsamen Nachmittag mit Picknick und einer Wasserschlacht. Die Größeren durften sogar einmal gemeinsam im Chabad-Haus übernachten. Spiele standen dabei im Mittelpunkt. Auch Kappen von Gan Israel wurden verziert. Außerdem waren Bowling und das gemeinsame Pizza-Essen ebenso selbstverständlich wie ein Gebet im Anschluss daran. »Das ist erst der Anfang, viele weitere Aktivitäten und Ausflüge folgen noch«, sagt Mushka Paltiel, eine Madricha, die eigens aus New York gekommen ist, um sicherzustellen, dass die jüdischen Kinder in München in diesem Sommer ganz besondere Tage erleben.

Die Aktivitäten sind auf die verschiedenen Altersgruppen ab vier Jahren abgestimmt. Neu ist das »pioneers program« für Mädchen zwischen zehn und zwölf Jahren.

www.chabad.de

Turnier

Fliegende Kippot

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Pascal Beck  24.03.2026

Sachsen

Rund 1000 Veranstaltungen zum »Jahr der jüdischen Kultur«

Unter dem Titel »Tacheles« steht in Sachsen 2026 das jüdische Leben im Mittelpunkt. Zahlreiche Akteure beteiligten sich. Das Programm wächst noch immer

von Katharina Rögner  24.03.2026

Rothenburg

Unter dem Pflaster

Als im vergangenen Sommer bei Grabungsarbeiten die Fundamente einer Synagoge entdeckt wurden, war das eine Sensation. Messungen zeigen nun: Sie war eine der großen

von Marc Peschke  23.03.2026

Kulturprogramm

Von Spezialitäten und Zumutungen

Der Schriftsteller Dmitrij Kapitelman las im Jüdischen Gemeindezentrum aus seinem jüngsten Buch

von Nora Niemann  23.03.2026

Neukölln

Rechts und links der Sonnenallee

Ein Stadtspaziergang führt auf jüdischen Spuren durch den ehemaligen Arbeiterbezirk

von Pascal Beck  23.03.2026

Gedenken

Zwei Buchenwald-Verbände gegen Auftritt von Wolfram Weimer

In der Gedenkstätte Buchenwald wird am 12. April an die Befreiung des Konzentrationslagers erinnert. Geplant ist ein Grußwort von Kulturstaatsminister Weimer. Zwei Verbände haben damit ein Problem

 23.03.2026

Schule

Vernetzt für die Zukunft jüdischer Bildung

Direktoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich in München zum Austausch

von Esther Martel  22.03.2026

Porträt der Woche

Sprache als Zuhause

Michal Zamir betreibt eine hebräische Privatbibliothek und einen literarischen Salon

von Alicia Rust  22.03.2026

Flora

Sehnsucht nach Kirschblüten

Neben einigen Synagogen gibt es Gärten, um die sich Gemeindemitglieder kümmern. Sie ernten Äpfel, grillen oder feiern im Grünen. Ein Streifzug zum Frühlingsanfang

von Christine Schmitt  21.03.2026