Solidarität

Spenden für Israel

Sanitäter helfen Opfern von Terrorattacken. Foto: Flash 90

Die bedrohliche Lage in Israel sorgt in jüdischen Gemeinden und Organisation für Bedrückung. Die Bilder von den schwerverletzten Opfern des Terrors gehen um die Welt.

In sozialen Netzwerken wird dazu aufgerufen, für ihre Genesung zu beten. Auch die Chabad-Gemeinde in Berlin appellierte an ihre Mitglieder, durch die Erfüllung der Mizwot und besonders mit dem Legen der Tefillin Israel zu helfen, denn, so zitiert sie den Talmud: »Gute Taten können einen positiven Einfluss auf die Menschen am anderen Ufer des Meeres haben.«

Solidarität Wer neben dem religiösen Einsatz auch finanziell helfen möchte, kann dies zum Beispiel über Spenden bei Keren Hayesod tun (www.keren-hayesod.de). Die Vereinigte Israel Aktion hat gemeinsam mit der Jewish Agency einen Fonds für die Opfer des Terrors eingerichtet. »Wir müssen ein Zeichen setzen und uns mit den Menschen in Israel solidarisch zeigen«, sagte Udi Lehavi, Repräsentant von Keren Hayesod in Deutschland.

Trotz der hervorragenden medizinischen Versorgung sei Hilfe nötig. »Die Menschen die verletzt wurden, müssen schließlich wissen, dass auch nach der Zeit im Krankenhaus für sie gesorgt wird und jemand da ist, der sich kümmert.«

Auch der Verein »Christen an der Seite Israels« (www.israelaktuell.de) ruft dazu auf, den Terroropfern durch Spenden zu helfen. Auf seiner Webseite schildert er die missliche Lage, in der sich die Betroffenen und ihre Familien befinden, und weist darauf hin, dass viele nach solch einem Attentat auch an posttraumatischen Belastungen, wie Schlafstörungen, Ängste und Albträumen leiden. Gemeinsam mit der Organisation »Hineni« setzt sich der Verein für die psychische Genesung der Opfer ein.

Andere Organisationen engagieren sich vor allem politisch für die Solidarität mit Israel. Die Initiative »Honestly Concerned« zum Beispiel kämpft für eine faire Berichterstattung über den Nahost-Konflikt in Deutschland und beobachtet kritisch die Medienberichte zu Israel.

Hamburg

Ruine mit Herz

Einst das Zuhause des Reformjudentums, stand der Israelitische Tempel kurz vor dem Verfall. Eine Bürgerinitiative und die Stadt wollen den historischen Ort nun neu beleben. Ein Besuch im Hinterhof

von Heike Linde-Lembke  02.08.2026

Geschichte

Die Pension in Mumbai

Ellie und Max Lesser aus Dresden waren nur zwei von vielen sächsischen Juden, die vor den Nazis Sicherheit in Indien suchten. Deren tragische Geschichte recherchierte die Journalistin Iris Völlnagel

von Thyra Veyder-Malberg  02.08.2026

Programm

Kultursommer, Führungen und Einstein vs. Hawking: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 31. Juli bis zum 6. August

 02.08.2026

Porträt der Woche

Mehr als ein Beruf

Valerie Vorkul ist Sozialarbeiterin – und jüdischer, als sie lange Zeit annahm

von Leon Stork  02.08.2026

Bundeswehr

Anerkennung für eine Zeitzeugin

Verteidigungsminister Boris Pistorius würdigte IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch mit dem Ehrenkreuz

von Luis Gruhler  01.08.2026

Berlin

Antisemitismus ohne Scham

Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Kahal Adass Jisroel in Berlin-Mitte wurde nach eigenen Angaben auf der Straße mit dem Tode bedroht

von André Anchuelo  30.07.2026 Aktualisiert

Thüringen

Das Erbe der Simsons

Beim jährlichen Moped-Treffen in Suhl feiern Zehntausende den »Sound des Ostens«. Doch hinter der Kultmarke steht die Geschichte einer von den Nazis vertriebenen jüdischen Unternehmerfamilie

von Helmut Kuhn  30.07.2026

Fußball

Rot-Weiß verbindet

Vergangene Woche gründete sich mit den »FCB Chaverim« der deutschlandweit erste jüdische Fanklub des FC Bayern München

von Luis Gruhler  30.07.2026

Erinnerung

Für immer

Manchmal sind es die kleinen Dinge, von denen wir uns nie trennen würden. Wir haben Gemeindemitglieder gefragt, welche Gegenstände ihnen viel bedeuten

von Christine Schmitt  30.07.2026