Aachen

Politik und Vereinsleben

Die Mannschaft von Alemannia Aachen 1931/32, vorne rechts Max Salomon Foto: imz

Die Geschichte des Fußballklubs Alemannia Aachen in der NS-Zeit beleuchtet ab dem 28. Oktober eine Ausstellung im Internationalen Zeitungsmuseum Aachen.

Anhand der Lebenswege zweier Fußballspieler werde untersucht, wie sich die nationalsozialistische Politik auf das Vereinsleben auswirkte, kündigte das Museum am Freitag an. Die Ausstellung Alemannia 1933 bis 1945 – Fußball zwischen Sport und Politik ist bis zum 4. März zu sehen.

olympia Bis 1933 spielten der Verteidiger Reinhold Münzenberg und der Stürmer Max Salomon zusammen für Alemannia Aachen. Dann habe die nationalsozialistische Politik ihre Lebenswege getrennt. Während Münzenberg an Olympia 1936 und mehreren Weltmeisterschaften teilnahm, musste Salomon als Jude aus Deutschland fliehen und wurde schließlich in Auschwitz ermordet.

Die Ausstellung beleuchtet anhand der Vereinszeitung und anderer historischer Quellen die Atmosphäre und die Entwicklungen bei Alemannia Aachen von 1933 bis 1945. epd

Seder

Es ist unsere Freiheit

Zu Pessach setzen wir unser Vertrauen in die Kraft des Guten

von Charlotte Knobloch  31.03.2026

Pessach

Der leere Stuhl

Für viele bedeutet der Seder, auf geliebte Menschen zu verzichten. Hier erzählen vier Frauen und Männer, wer an Pessach fehlt – und was ihnen Hoffnung gibt

von Nicole Dreyfus  31.03.2026

Programm

Führung, Erinnerung und Vorträge: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 2. April bis zum 16. April

 30.03.2026

»Koscher-Licious«

Mazze, Challe, Wodka

Viele Besucher und noch mehr gute Laune gab es beim Streetfoodfestival auf dem Pears-Campus von Chabad in Berlin. Bereits zum fünften Mal probierten sich Gäste durch das Angebot

von Alicia Rust  29.03.2026

Meinung

Das Gedenken schützen

Ein linksextremes Bündnis plant zum Jahrestag der Befreiung Buchenwalds eine antisemitische Kundgebung. Thüringens Juden wehren sich gegen die Provokation

von Reinhard Schramm, Marek Sierka  29.03.2026

Porträt der Woche

Für alt und jung

Judit Marach hat in einem Seniorenheim gearbeitet – heute ist sie Schulsekretärin

von Gerhard Haase-Hindenberg  29.03.2026

Frankfurt

Wieder zusammen

Fast neun Jahrzehnte nach dem Novemberpogrom 1938 wird der Silberschmuck einer Torarolle erstmals als Einheit präsentiert

von Eugen El  29.03.2026

Ilja Richter

Zu Hause zwischen den Stühlen

Der Schauspieler stellte sein neues Buch vor und verzauberte das Publikum mit Gesang, Rezitationen – und sogar als Bauchredner

von Nora Niemann  29.03.2026

Oldenburg

»Es ist gesund, wenn nicht alles von nur einem Rabbiner abhängt«

Seit einem Jahr amtieren Netanel Olhoeft und Levi Israel Ufferfilge in der Gemeinde. Nun wurden sie auch offiziell eingeführt. Wie funktioniert die rabbinische »Doppelspitze«?

von Mascha Malburg  28.03.2026