Leipzig

Musik und Kunst zur Jüdischen Woche

Tritt bei der Jüdischen Woche Leipzig auf: das Trio Cannelle Foto: Kai Bergmann

Mehr als 60 Vereine und Institutionen gestalten vom 18. bis 25. Juni das Programm der zwölften Jüdischen Woche in der Messestadt. Veranstaltet wird die Aktionswoche von der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, die in diesem Jahr ihr 170. Jubiläum begeht, der Ephraim Carlebach Stiftung und der Stadt Leipzig.

Druckkunst Die Jüdische Woche soll am Sonntag von Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und dem Gemeindevorsitzende Küf Kaufmann in der Leipziger Gemeindesynagoge eröffnet werden. Zu den Höhepunkten der folgenden Tage zählen Ausstellungen zur Geschichte der Gemeinde und zur hebräischen Druckkunst, die Künstlerin Gudrun Petersdorff zeigt Bilder von Israelreisen. Insgesamt sind mehr als 110 Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Vorträge geplant.

Dabei stehen auch Auftritte der Band »Lola Marsh«, des Leipziger Synagogalchors mit dem Klezmer-Trio »Rozhinkes« und der Sängerin Efrat Alony auf dem Programm. Im soziokulturellen Zentrum »Werk 2« steigt eine »Meschugge!«-Party. Die Jüdische Woche in Leipzig findet seit 1995 alle zwei Jahre statt. epd

www.facebook.com/juedischewocheinleipzig

München

Brandstifter von jüdischem Altenheim 1970 womöglich ermittelt  

56 Jahre nach einem Anschlag auf ein jüdisches Altenheim in München verdächtigen Ermittler nun einen schon verstorbenen Neonazi. Was sie auf dessen Spur führte

von Hannah Krewer  30.01.2026

Interview

»In eine Synagoge bin ich das erste Mal in Deutschland gegangen«

Ab den 90er-Jahren fingen viele sowjetische Juden in Deutschland noch einmal von vorn an. Sind sie angekommen? Ein Gespräch über Flüchtlingsheime, nicht anerkannte Diplome und die Wiederentdeckung jüdischer Traditionen

von Mascha Malburg  29.01.2026

Meinung

Die Täter müssen sich schämen

Ein Missbrauchsskandal erschüttert derzeit die jüdische Gemeinschaft Deutschlands. Wer solche Taten besser verhindern will, muss Betroffene in die Lage versetzen, angstfrei über ihre schrecklichen Erfahrungen sprechen zu können

von Daniela Fabian  29.01.2026

Urteil

Fristlose Kündigung eines Rabbiners bestätigt

Die Jüdische Gemeinde Berlin hatte im Sommer 2023 einem Rabbiner wegen sexueller Übergriffigkeit fristlos gekündigt. Eine Klage des Mannes dagegen wurde jetzt auch in zweiter Instanz zurückgewiesen

 29.01.2026

Holocaust-Gedenktag

»Mama, wo sind all die Menschen?«

Tova Friedman sprach im Deutschen Bundestag über ihre Deportation nach Auschwitz, das Grauen im KZ und darüber, was das Überleben mit ihr gemacht hat. Wir dokumentieren ihre Rede

von Tova Friedman  28.01.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 29. Januar bis zum 5. Februar

 28.01.2026

Meinung

Was würden Saba und Safta sagen?

Sie würden uns zurufen: »Wehrt euch gegen diesen Hass! Schließt euch mit denen zusammen, die in Deutschland bisher schweigen, aber dennoch die Mehrheit darstellen«

von Avitall Gerstetter  28.01.2026

Berlin

Feuer im Jüdischen Krankenhaus: Kein antisemitisches Motiv

In der Nacht kommt es zu einem Feueralarm. Ein Patient steht im Verdacht, einen Brand verursacht zu haben. Viele Details sind weiterhin unklar

 28.01.2026 Aktualisiert

Gedenken

Union Berlin und Hertha BSC gedenken gemeinsam der Holocaust-Opfer

Am internationalen Holocaust-Gedenktag erinnerten die beiden Stadtrivalen Hertha BSC und Union Berlin gemeinsam an die Deportationen, die in der NS-Zeit vom S-Bahnhof Grunewald ausgingen Beide Vereine mahnten zum Vertrauen in die Demokratie

 27.01.2026