Israeltag

Mittanzen am Bildschirm

Noch einmal virtuell: Der Israeltag 2021 Foto: Marco Limberg

Israeltag

Mittanzen am Bildschirm

Auch in diesem Jahr finden die Feiern zum Israeltag virtuell statt – ein Überblick

 10.05.2021 12:14 Uhr Aktualisiert

Wegen der Corona-Pandemie fielen die Feiern zum Israeltag in Gemeinden und Städten in vergangenen Jahr aus. Der Verein »I Like Israel« (ILI) wich in den digitalen Raum aus und veranstaltete am 14. Mai 2020 den ersten bundesweiten virtuellen Israeltag.

Der Fortgang der Pandemie lässt den digitalen Israeltag zu einer Art Tradition werden. Denn auch in diesem Jahr müssen die Feierlichkeiten rund um den Jahrestag der israelischen Unabhängigkeitserklärung online stattfinden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

ABKOMMEN Im Mittelpunkt des zweiten virtuellen Israeltages stehen zum einen die Abraham-Abkommen, in deren Rahmen einige arabische Staaten eine Normalisierung ihrer Beziehungen zum Staat Israel einleiten.

Auf dem Programm stehen sowohl Live-Elemente als auch vorab aufgenommene Zoom-Beiträge.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist laut Ankündigung der israelische Jerusalem-Feiertag Jom Jeruschalajim, der am 10. Mai zeitgleich mit dem virtuellen Israeltag stattfindet.

Auf dem Programm stehen sowohl Live-Elemente als auch vorab aufgenommene Zoom-Beiträge zu den diesjährigen Themenschwerpunkten.

GESANG Ein Auftritt der aus Israel stammenden, in Deutschland lebenden Mezzosopranistin und Sängerin Shai Terry ist ebenfalls geplant. Überdies soll ein Videozusammenschnitt mit Grußbotschaften aus dem Netzwerk von »I Like Israel« veröffentlicht werden.

Der zweite virtuelle bundesweite Israeltag steht laut Veranstalter unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Staates Israel in Deutschland, Jeremy Issacharoff, und des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster.

STUTTGART Unter der Schirmherrschaft von Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel, Barbara Traub, Susanne Jakubowski und Michael Kashi von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg sowie Oberbürgermeister Frank Nopper begeht auch Stuttgart am 12. Mai einen virtuellen Israeltag. 

Die Teilnehmer können gemeinsam mit der örtlichen WIZO-Sektion basteln und israelisch kochen.

Neben Grußworten – unter anderem vom ehemaligen Dissidenten und Chef der Jewish Agency, Natan Sharansky – und einem Musikbeitrag sind Videobotschaften der Bundestagsabgeordneten Renata Alt (FDP), Josip Juratovic (SPD), Stefan Kaufmann (CDU) und Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) angekündigt.

Auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart, das Generalkonsulat des Staates Israel, der Jüdische Nationalfonds KKL, die WIZO und weitere Organisationen senden Videobotschaften.

Die Teilnehmer des virtuellen Stuttgarter Israeltages können zudem gemeinsam mit der örtlichen WIZO-Sektion basteln und israelisch kochen. Israelische Tänze zum Mittanzen runden das Programm ab. Es bleibt zu hoffen, dass 2022 nicht nur am Bildschirm getanzt werden kann. ja

Der virtuelle Israeltag Stuttgart ist am 12. Mai von 16.00 bis 19.00 auf YouTube zu sehen. Nähere Informationen zum bundesweiten virtuellen Israeltag am 10. Mai finden Sie unter i-like-israel.de

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 30. April bis zum 7. Mai

 29.04.2026

Düsseldorf

Zwei Familien, eine Freundschaft

Die Rubinsteins und die Spiegels erlebten wichtige Momente gemeinsam. Erinnerungen an einen Freund

von Herbert Rubinstein  29.04.2026

Erinnern

»Paul, du fehlst«

Vor 20 Jahren am 30. April starb Paul Spiegel. Als Zentralratspräsident hat er das Land geprägt und sich für Verständigung eingesetzt. Wie würde er auf das Heute blicken? Gedanken von Gisèle Spiegel

von Gisèle Spiegel  29.04.2026

Jubiläum

»Wir richten den Blick nach vorn«

Toby Axelrod über 20 Jahre Limmud Deutschland, Herausforderungen und eine ganz besondere Aktion

von Christine Schmitt  28.04.2026

Militär

Für Deutschland kämpfen?

Nach der Schoa war es für Juden unvorstellbar, wieder in einer deutschen Armee zu dienen. Doch wie blickt die jüdische Gemeinschaft heute auf die Bundeswehr?

von Joshua Schultheis  28.04.2026

Gedenken

17 neue Stolpersteine für Magdeburg

Seit dem Jahr 2007 wurden in Magdeburg mehr als 860 Stolpersteine für Opfer der Verfolgungen in der Zeit des Nationalsozialismus verlegt. Am 4. Mai kommen weitere 17 Steine an den Wohnorten von jüdischen Mitbewohnern hinzu

 28.04.2026

Berlin

Festakt zur Umbenennung in Margot-Friedländer-Platz

Der Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses wird zum 7. Mai umbenannt

 28.04.2026

Berlin

»Ich will mich nicht verstecken«

Ron Dekel wurde angepöbelt, weil er eine Kippa trug. Ein Video davon ging viral, er wurde im Netz beleidigt, man lauerte ihm vor der Synagoge auf. Hier spricht der Präsident der Studierendenunion darüber, was ihm passiert, seitdem er sich sichtbar als Jude zeigt

von Mascha Malburg  27.04.2026

Anschlag

Hakenkreuz an Synagoge in Cottbus

Innerhalb weniger Tage ist die Cottbuser Synagoge zweimal von Unbekannten beschmiert worden. In der Nacht zum Montag wurde an der Fassade ein Hakenkreuz entdeckt. Zeitgleich wurde ein alternatives Wohnprojekt mit einer Rauchbombe attackiert

 27.04.2026