Kiel

Ministerpräsident in der Jüdischen Gemeinde

Ministerpräsident Daniel Günther Foto: imago images/penofoto

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat am Dienstag die Jüdische Gemeinde Kiel und Region besucht. Er habe sich nicht vorstellen können, dass sich Menschen seiner Generation wieder mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzen müssten, sagte Günther am Rande des Besuchs. Es sei der gemeinsame Auftrag, diesen Erscheinungen in der Gesellschaft entgegenzutreten.  

Mit Blick auf das Attentat auf die Synagoge in Halle 2019 sagte Günther, Menschen dürften beim Feiern ihres Gottesdienstes in der Synagoge keine Angst haben müssen. Er signalisierte Unterstützung der Landesregierung für die Pläne der Jüdischen Gemeinde Kiel und Region und ihres Vorsitzenden Igor Wolodarski, die Synagoge zu sanieren und zu einem Zentrum jüdischen Lebens weiterzuentwickeln.  

An dem Besuch nahm auch der Landesbeauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, teil.

Die Jüdische Gemeinde Kiel und Region ist eine Einheitsgemeinde mit rund 410 Mitglieder und gehört dem Landesverband Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein K.d.ö.R. an. dpa/ja

Erfurt

Jüdisch-Israelische Kulturtage in Thüringen eröffnet

Die diesjährigen Jüdisch-Israelischen Kulturtage bringen israelische Kultur nach Thüringen und setzen mit Konzerten, Lesungen und Debatten ein Zeichen gegen Antisemitismus. Die Eröffnung stand im Zeichen der aktuellen Kämpfe im Nahen Osten

 06.03.2026

Forschungsprojekt

Hochschule für Jüdische Studien will Schüler handlungsfähig machen

Antisemitischer Hass ist im Netz allgegenwärtig. Ein neues Projekt erforscht jetzt linken Judenhass - und befähigt Schüler, der Hetze entgegenzutreten. Entscheidend dabei: Medienkompetenz und historisches Wissen

von Volker Hasenauer  06.03.2026

Hamburg

Jüdische Zukunft an der Elbe

Debattieren, begegnen und einander stärken: Mehr als 400 junge Erwachsene setzten beim Jugendkongress ein Zeichen

von Joshua Schultheis, Mascha Malburg, Moritz Piehler  05.03.2026

Berlin

Jüdisches Krankenhaus sucht weiter nach neuem Träger

Das insolvente Jüdische Krankenhaus Berlin soll zunächst weiter in Eigenverwaltung saniert werden. Der Krankenhausbetrieb wird in dieser Zeit in vollem Umfang aufrechterhalten

 05.03.2026

Reaktionen

Zwischen Sorge und Hoffnung

Jüdinnen und Juden mit iranischen Wurzeln verfolgen intensiv die Nachrichten – sie bangen mit den Israelis und hoffen, eines Tages wieder in den Iran reisen zu können. Wir haben uns umgehört

von Katrin Richter, Christine Schmitt  04.03.2026

Thüringen

Doppelkonzert eröffnet Jüdisch-Israelische Kulturtage

Nach stornierten Flügen gelingt dem israelischen Sharon-Mansur-Trio aus Haifa doch noch die Anreise nach Deutschland. Jetzt starten die Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen gemeinsam mit israelischen und iranischen Künstlern

 04.03.2026

Daniel Grossmann

»Wir bleiben sichtbar«

Der Münchener Dirigent erhält die Wilhelm-Hausenstein-Ehrung

von Esther Martel  04.03.2026

München

Verbunden aus Überzeugung

Die IKG ehrte Personen, die sich für die jüdische Gemeinschaft einsetzen

von Esther Martel  04.03.2026

Bedrohung

»Abstrakte Gefährdungslage«

Wegen des Kriegs im Nahen Osten sind die jüdischen Gemeinden in Deutschland alarmiert. Zugleich geht der Zentralrat davon aus, dass der Kampf gegen die Mullahs langfristig Sicherheit schafft

von Helmut Kuhn  04.03.2026