Berlin

Merz besucht Jüdisches Gymnasium

Friedrich Merz, CDU Bundesvorsitzender Foto: picture alliance/dpa

An diesem Freitag, den 20. Oktober wird Friedrich Merz das Jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn im Berliner Bezirk Mitte besuchen. Dies gab die Bildungseinrichtung sieben bekannt.

In Begleitung des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, werde der CDU-Vorsitzende »mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe über ihre Erfahrungen mit Antisemitismus und über jüdisches Leben in Berlin« diskutieren, hieß es. Nach dem Gespräch wollen sich Merz und Joffe vor der Presse äußern.

Die Ankündigung des Besuchs geschah wenige Stunden nach zwei versuchten Anschlägen auf ein Jüdisches Gemeindehaus in der Brunnenstraße, das nur 1,5 Kilometer vom Gymnasium entfernt ist - und elf Tage nach der großangelegten Terrorattacke der palästinensischen Hamas auf Israel, bei der 1400 Menschen ermordet und mindestens 199 als Geiseln nach Gaza verschleppt wurden.

Seither kam es in Berlin trotz Verboten zu antisemitischen Demonstrationen, auf denen der Terror gegen den jüdischen Staat gefeiert und Judenhass verbreitet wurde. im

Meinung

»Boykottlisten« gegen »Zionisten«? Die 30er-Jahre lassen grüßen

Streit um eine Palästina-Halskette: Was wirklich im Berliner Café »The Barn« passierte, was das Café »Acid« damit zu tun hat und welche Rolle die Lokalpresse spielt

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Andenken

Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

von Karin Wollschläger  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Andenken

Berlin hat jetzt einen Margot-Friedländer-Platz

Bei der Einweihungszeremonie sagt Cornelia Seibeld (CDU), die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, die »Herzkammer der Demokratie« habe nun eine neue Adresse

 07.05.2026

Deutschland

»Die Jüdische Allgemeine gehört einfach dazu«

Seit drei Generationen ist die Jüdische Allgemeine ein Kompass für die jüdische Welt. Prominente Leserinnen und Leser erzählen, warum ihnen die Zeitung wichtig ist

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026