Sport

Medaillenregen an der Themse

»Doch zuerst die Ergebnisse des heutigen, letzten Finaltages« – in der fünften Folge von Makkabi TV stehen Hannah Stolyar und Gregor Peskin vor dem Wahrzeichen der britischen Hauptstadt, der Tower Bridge.

Denn es gibt eben Großes zu verkünden: Klea und Kristina gewannen Silber im Tennis-Frauendoppel. Gold gab es für Jo­shua und Rami im Tennis. Die U16 gewann gegen Österreich 5:0 im Fußball. »Wow, wow, wow«, sagt Gregor. Und weil Sport auch ein klein wenig Unterhaltung vertragen kann, erzählt Hannah dann noch die »Plotkes des Tages« – und verrät, was wirklich bei der »Silent Disco« geschah.

21 Medaillen sind für die Sportlerinnen und Sportler ein voller Erfolg.

Still waren die European Maccabi Youth Games (EMYG) nicht. Ganz im Gegenteil. Die 120 jungen Athletinnen und Athleten jubelten, feuerten an, fieberten mit, feierten ihre Erfolge und das Zusammensein. Das Ergebnis nach sechs Tagen sportlichen Wettkampfs kann sich sehen lassen: drei Goldmedaillen, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen. 21-mal tolle Erfolge für die deutsche Delegation.

»Wir haben als Team in diesen schwierigen Zeiten ein klares, positives Signal über die Grenzen Deutschlands und Europas hinweg für jüdisches Leben gesetzt«, sagte Makkabi-Deutschland-Präsident Alon Meyer in seiner Botschaft an die Delegation. Dieses Signal begann bereits bei den Vorbereitungen für die EMYG und setzte sich beim Pre-Camp in Frankfurt am Main mit einer großen Haw­dala und einem Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentats 1972 in Anwesenheit von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) fort.

Dann hieß es »Boarding completed« und »Welcome to London«. Hunderte Sportlerinnen und Sportler aus 18 Ländern kamen zusammen, traten gegeneinander an, schlossen Freundschaften und feierten den vielleicht größten Makkabi-Schabbat des Jahres mit 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Hawdala von Makkabi Deutschland brachte eine große Portion Motivation – mit einer Choreografie von Makkabi-Sportreferent Miro. Besser kann man nicht in die neue Woche starten. Das war dann auch an den hervorragenden Ergebnissen in den Disziplinen Tischtennis und Tennis zu sehen, in denen sich die Athletinnen und Athleten gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzten.

2025 trifft sich die Makkabi-Familie in Israel zur Maccabiah.

Und nach den European Maccabi Youth Games? Ist vor der Maccabiah. Die findet nämlich 2025 in Israel statt, und bis dahin heißt es weitertrainieren. Vielleicht gibt es auch dann wieder Makkabi TV. Ganz sicher werden die Worte von Hannah Stolyar dann auch noch in allen Ohren klingen: »Was waren das für wunderschöne zwei Wochen? Nächstes Jahr in Israel geht es weiter.«

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