Fußball

Makkabi: »Wir haben den Coup des Jahres gelandet«

Foto: picture alliance / C. Erler

Der ehemalige Fußball-Profi Ansgar Brinkmann soll die deutschen jüdischen Fußballer zum Erfolg bei der Makkabiah 2025 in Israel führen. »Wir haben den Coup des Jahres gelandet«, sagte Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland der Deutschen Presse-Agentur am Samstag, »der Kontakt wurde über eine Bekannte hergestellt. Er war sofort hellauf begeistert.« Zuerst hatte die »Bild« (Samstag) berichtet.

Brinkmann, der in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld gespielt hat, soll in den kommenden zwei Jahren mit seinem aus drei Personen bestehenden Team die besten jüdischen Fußballer Deutschlands finden, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. »Wir waren bei den European Games 2015 Europameister, zuletzt haben wir - wie der DFB – aber geschwächelt«, sagte Meyer.

Mit der »sensationellen« Verpflichtung des 54-Jährigen, der zu aktiven Zeiten auch der »Weiße Brasilianer« genannt wurde und ehrenamtlich für Makkabi Deutschland arbeitet, erhofft sich der Makkabi-Präsident bei den Weltspielen die Rückkehr zum Erfolg.

Würzburg

Zentralratspräsident Josef Schuster kandidiert erneut

Der Würzburger Internist will auf der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden am 29. November für weitere vier Jahre antreten

 21.10.2026 Aktualisiert

Speyer

Nach Drohbrief: Kirchen solidarisch mit Jüdischer Gemeinde

Die beiden großen christlichen Kirchen haben Drohungen gegen die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz in Speyer verurteilt. Die Bedrohung jüdischen Lebens sei nicht hinnehmbar

 20.10.2026

Kulinarik

Koscher kochen auf höchstem Niveau

Tom Franz kreierte ein Drei-Gänge-Menü zum 20-jährigen Jubiläum der Ohel-Jakob-Synagoge

von Vivian Rosen  19.10.2026

Synagoge im sächsischen Görlitz

Görlitz

Erinnerung an das Novemberpogrom im Nationalsozialismus

Nazis und ihre Helfer zerstörten und plünderten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Wohnungen. Juden wurden verfolgt, misshandelt und getötet

 19.10.2026

Lörrach

Tora als Zeichen der Hoffnung

Die Kultusgemeinde lässt eine historische gerettete Rolle restaurieren. Demnächst wird sie im Landtag vollendet

von Christine Schmitt  19.10.2026

Nachruf

Hermann »Mano« Höllenreiner ist tot

Mit neun Jahren wird er nach Auschwitz deportiert. Später wird er unermüdlicher Mahner gegen das Vergessen

 19.10.2026

Holocaust-Mahnmal

Gedenken an deportierte Jüdinnen und Juden am Gleis 17

Etwa 10.000 jüdische Menschen deportierten die Nazis vom Bahnhof Grunewald in Berlin aus in die Vernichtungslager. Beim Gedenken an die Opfer nehmen die Redner auch die Gegenwart in den Blick

 18.10.2026

Rezension

Wie wurden wir, was wir wurden?

Der Judaist Peter Schäfer erzählt in seinem Buch die Geschichte des aschkenasischen Judentums – faktengesättigt, klar gegliedert und mit einer provokanten These zu Mutterland und Diaspora

von Michael Wolffsohn  18.10.2026

München

Das Grauen sehen

Bei der Premiere eines Films über die Familie Bibas und das Hamas-Massaker vom 7. Oktober sprechen die Regisseurin und ein Psychologe über das Verbrechen und die Wirkung der Aufnahmen

von Michael Schleicher  18.10.2026