Fußball

Makkabi: »Wir haben den Coup des Jahres gelandet«

Foto: picture alliance / C. Erler

Der ehemalige Fußball-Profi Ansgar Brinkmann soll die deutschen jüdischen Fußballer zum Erfolg bei der Makkabiah 2025 in Israel führen. »Wir haben den Coup des Jahres gelandet«, sagte Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland der Deutschen Presse-Agentur am Samstag, »der Kontakt wurde über eine Bekannte hergestellt. Er war sofort hellauf begeistert.« Zuerst hatte die »Bild« (Samstag) berichtet.

Brinkmann, der in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld gespielt hat, soll in den kommenden zwei Jahren mit seinem aus drei Personen bestehenden Team die besten jüdischen Fußballer Deutschlands finden, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. »Wir waren bei den European Games 2015 Europameister, zuletzt haben wir - wie der DFB – aber geschwächelt«, sagte Meyer.

Mit der »sensationellen« Verpflichtung des 54-Jährigen, der zu aktiven Zeiten auch der »Weiße Brasilianer« genannt wurde und ehrenamtlich für Makkabi Deutschland arbeitet, erhofft sich der Makkabi-Präsident bei den Weltspielen die Rückkehr zum Erfolg.

Porträt der Woche

»Ich bin gern mittendrin«

Sonja Fira Grinman mag Mädelsabende, ist Erzieherin und ein Familienmensch

von Annette Kanis  18.10.2026

Kommentar

Ein Tag der Schande

Die Linkspartei, SPD und Grüne haben ihre Sondierungen beendet. Nun wollen sie in Berlin eine Regierung bilden

von Philipp Peyman Engel  17.10.2026

Sachsen-Anhalt

Drohungen gegen jüdische Studenten nach Aktion vor Synagoge

Eine Menschenkette hinderte den AfD-Politiker Tillschneider an der Teilnahme an einer Gedenkfeier in Halle. Das hat Folgen für die Studierenden

 16.10.2026

Frankfurt/ Main

Einst Provisorium, heute selbstbewusst

Zum 75. Jubiläum beleuchtet ein Almanach die Geschichte der jüdischen Gemeinde nach der Schoa, ihre inneren Konflikte und ihren Weg zu einem festen Platz in der Stadtgesellschaft

von Leon Stork  15.10.2026

Dresden

Tora-Projekt wird verlängert

Mitten in Dresden wird derzeit in aller Öffentlichkeit eine Tora-Rolle geschrieben. Das Projekt soll jüdisches Leben sichtbar machen. Die Schreiberin sitzt in einem gläsernen Pavillon

 14.10.2026

Gedenken

Vier Stolpersteine erinnern in Erfurt an Familie Rosenblüth

Ein Poesiealbum bewahrte die Erinnerung an eine jüdische Mitschülerin über Generationen. Am 9. November werden in Erfurt vier Stolpersteine für Sara Rosenblüth und ihre drei Töchter verlegt

 14.10.2026

Sachsen-Anhalt

Eine Woche voller Eklats

Nach der Wahl des Landtagspräsidiums bröckelt die »Brandmauer« in der CDU weiter. Das Gedenken in Halle bot einen Vorgeschmack auf ein Land unter AfD-Regierung

von André Anchuelo  14.10.2026

Meilenstein

Endlich Batmizwa

Unsere Autorin hatte vor Kurzem ihren großen Tag. Wie sie sich darauf vorbereitet hat, was ihr Dvar Tora war und wie das Motto ihrer Party lautete, das hat sie uns erzählt

von Madeleine Prinz  13.10.2026

München

Einstimmige Zwiesprache

Kunstexperte Konrad Bernheimer stellte seine Familiengeschichte zwischen Südamerika und Deutschland in Briefen an den Vater vor

von Vivian Rosen  13.10.2026