Fußball

Makkabi: »Wir haben den Coup des Jahres gelandet«

Foto: picture alliance / C. Erler

Der ehemalige Fußball-Profi Ansgar Brinkmann soll die deutschen jüdischen Fußballer zum Erfolg bei der Makkabiah 2025 in Israel führen. »Wir haben den Coup des Jahres gelandet«, sagte Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland der Deutschen Presse-Agentur am Samstag, »der Kontakt wurde über eine Bekannte hergestellt. Er war sofort hellauf begeistert.« Zuerst hatte die »Bild« (Samstag) berichtet.

Brinkmann, der in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld gespielt hat, soll in den kommenden zwei Jahren mit seinem aus drei Personen bestehenden Team die besten jüdischen Fußballer Deutschlands finden, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. »Wir waren bei den European Games 2015 Europameister, zuletzt haben wir - wie der DFB – aber geschwächelt«, sagte Meyer.

Mit der »sensationellen« Verpflichtung des 54-Jährigen, der zu aktiven Zeiten auch der »Weiße Brasilianer« genannt wurde und ehrenamtlich für Makkabi Deutschland arbeitet, erhofft sich der Makkabi-Präsident bei den Weltspielen die Rückkehr zum Erfolg.

Jewrovision

Feuerwerk von Talenten

Leipzig feiert ein Comeback, andere Jugendzentren wie Bremen, Hamburg oder Westfalen schließen sich für Auftritte zusammen. Der Countdown zum größten Event für jüdische Jugendliche läuft

von Christine Schmitt  22.04.2026

Programm

Chassidischer Workshop, uralter Blockbuster und eine vergessene Heldin: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 23. April bis zum 30. April

 22.04.2026

Berlin

Israelischer Starkoch auf den Spuren seiner deutschen Großmutter

Schnitzel - das klingt erst einmal sehr deutsch. Dieses Schnitzel allerdings kommt anders daher. Ein Besuch im Berliner Restaurant »Berta«, das ein israelischer Starkoch nach seiner deutschen Großmutter benannt hat

von Nina Schmedding  22.04.2026

78 Jahre Israel

Masal Tow

Auf den Gedenktag Jom Hasikaron folgt der Unabhängigkeitstag Jom Haazmaut. Wir haben Jüdinnen und Juden gefragt, was sie dem Land wünschen

von Katrin Richter  21.04.2026

Gesellschaft

»Ich lasse das nicht in mein Leben«

Yuval Amshalem zieht der Liebe wegen nach Berlin. Bei der Online-Wohnungssuche sah der 24-Jährige sich mit einem antisemitischen Shitstorm konfrontiert, auf den der AI-Experte entspannt reagiert. Ein Gespräch über Ziele im Leben

von Sophie Albers Ben Chamo  21.04.2026

Berlin

Abbruch nach Antisemitismus bei Makkabi-Spiel

Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der antisemitischen Volksverhetzung und Beleidigung

 20.04.2026

Essay

Darf es mir gut gehen …?

Die Welt brennt an allen Ecken und Enden. Unsere Autorin Barbara Bišický-Ehrlich plädiert für die Hoffnung als Lebensprinzip in dunklen Zeiten

von Barbara Bišický-Ehrlich  20.04.2026

Porträt der Woche

Der Klang eines neuen Lebens

Hannah Katz stammt aus Boston und fühlt sich, auch wegen der Musik, in Berlin zu Hause

von Alicia Rust  19.04.2026

Gedenken

Das Buch der Erinnerung

Zu Jom Haschoa las Ilan Birnbaum aus den Schilderungen seines Vaters

von Luis Gruhler  19.04.2026