Berlin

Jüdische Kulturtage mit Comedy, Fashion-Show und Rockkonzert

Der israelische Musik-Superstar Aviv Geffen Foto: Flash 90

Konzerte, Lesungen, Modeschau, Comedy: Die 36. Jüdischen Kulturtage Berlin wollen in diesem Jahr den Blick auf das »Positive, Emphatische, Hoffnungsvolle« lenken.

Unter dem Motto »Kaleidoskop. Das Schöne Sehen« stehen vom 5. bis 14. September 38 Veranstaltungen auf dem Programm. Dazu erwartet werden Musiker, Schriftsteller, Comedians und Modedesigner aus Deutschland, Israel und anderen Ländern.

Eröffnet wird das Festival am 5. September in der Synagoge Rykestraße mit einem Konzert des israelischen Rocksängers Aviv Geffen. Vor dem Konzert setzt die Compagnie Ballet Entertainment das diesjährige Festival-Motto »Kaleidoskop« choreografisch in Szene. Zudem wird am Abend in der Synagoge eine Ausstellung mit Werken des israelischen Architekten und Kaleidoskop-Künstlers Roy Cohen eröffnet.

Erstmalig findet im Rahmen der Jüdischen Kulturtage am 7. September eine Fashion-Show mit Werken junger, internationaler Modedesigner statt. Dabei soll auch an die 100-jährige Geschichte jüdischer Modemacher in Berlin erinnert werden.

Den Abend moderiert der Performer Uriel Yekutiel, ein prominentes Gesicht der LGBTQ-Community in Tel Aviv. In den folgenden Tagen stehen weitere Konzerte, Kino, Lesungen, Ausstellungen und Shows auf dem Programm. epd

Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Die Achava-Festspiele gehen mit mehr als 80 Veranstaltungen in ihre zwölfte Ausgabe. Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen

 02.07.2026

Sport

Maccabiah Chai!

170 Athletinnen und Athleten sind in Israel beim größten jüdischen Sportevent – Wir stellen Ihnen sechs vor

von Katrin Richter, Helmut Kuhn  01.07.2026

Sachsen-Anhalt

»Eine offene Tür ist unsere Antwort«

Landesverbands-Geschäftsführerin Rimma Fil über wachsenden Antisemitismus, Sorgen vor der Landtagswahl und den festen Willen der jüdischen Gemeinden, sichtbar zu bleiben

von Christine Schmitt  01.07.2026

Verlegung

Magdeburg erhält 900. Stolperstein

Seit 2007 wird in Magdeburg mit Stolpersteinen an Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die nunmehr 47. Verlegung wurde auf zwei Tage verteilt

 01.07.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  30.06.2026

Meinung

Maccabiah ist gelebte Selbstbehauptung

Gerade jetzt ist es für jüdische Sportler wichtig, in Israel Kraft zu tanken. Es geht nicht nur um Sport, sondern auch um Selbstbehauptung und ein tieferes Verständnis für das Land

von Alon Meyer  30.06.2026

Aufruf

Jüdische Hochschullehrer fordern besseren Schutz gegen Antisemitismus

Hochschulen können ihre jüdischen Studierenden und Lehrenden nicht ausreichend gegen Antisemitismus schützen. Das NJH will das ändern und fordert unter anderem die Möglichkeit zur Exmatrikulation von Störern

 30.06.2026

Forschung

Historiker Gerber: Erinnerung an Holocaust verschwindet

Der Leipziger Historiker Jan Gerber wendet sich gegen ein kontinuierliches Verschwinden der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Schoa. Der Tod der letzten Zeitzeugen ist für ihn dabei nicht entscheidend

von Volker Hasenauer  29.06.2026

Festival

Trotz Rekordhitze: Tausende Gäste bei Jüdischer Woche in Leipzig

Trotz der sommerlichen Hitze und damit verbundener Programmänderungen seien die Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet auf großen Zuspruch gestoßen

 29.06.2026