Vertrag

Jüdische Gemeinde Frankfurt erhält mehr Gelder

Die Westendsynagoge Foto: picture alliance / Udo Bernhart

Die Neufassung des »Frankfurter Vertrags« ist beschlossen und damit die städtische Unterstützung für die Jüdische Gemeinde bis in das Jahr 2031 hinein gesichert. So sollen die finanziellen Zuwendungen in diesem Zeitraum sukzessiv von rund 7,5 Millionen auf 8,2 Millionen Euro steigen. Laut Stadt wird das Geld für »besondere Belastungen für Verwaltung, Betrieb und Unterhaltung der Gemeindeeinrichtungen, für steigende Sicherheitskosten und die Mitfinanzierung der Jüdischen Schule im Philantropin« verwendet.

»Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Frankfurt heute ein wichtiges Zeichen dafür gesetzt hat, dass jüdisches Leben in unserer Stadt weiterhin stark und sichtbar bleibt«, sagt Benjamin Graumann. »Wir stehen als Jüdische Gemeinde weiterhin vor großen Herausforderungen und haben durch den neuen Frankfurter Vertrag nun Planungssicherheit, um die vielfältigen Aktivitäten und Leistungen, die die Jüdische Gemeinde Frankfurt anbietet, fortzuführen und auszubauen«, so der Vorstandsvorsitzender der Gemeinde.

»Seit jeher gehört jüdisches Leben zu Frankfurt, es ist ein prägender Bestandteil unserer Stadt,« erklärte anlässlich der Unterzeichnung Oberbürgermeister Mike Josef (SPD).

Der erste Vertrag wurde im Jahr 1990 vom damaligen Oberbürgermeister Volker Hauff (SPD) und Ignatz Bubis, dem früheren Vorstandsvorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, geschlossen und seither immer wieder verlängert.

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