1700 Jahre jüdisches Leben

Impulse und Podcast zum Auftakt

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Gregor Zielke

Zum Auftakt des Festjahres »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland« finden Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Jürgen Rüttgers, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, und Norbert Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, heute zu einer Live-Schalte zusammen.

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Dabei werden sie persönliche Impulse zum Jubiläumsjahr vortragen. Die Veranstaltung wird heute um 17 Uhr auf der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie auf Facebook übertragen.

Eine ursprünglich geplante und wegen der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgesagte Podiumsdiskussion mit Schuster, Rüttgers und Lammert soll laut Konrad-Adenauer-Stiftung im Frühjahr nachgeholt werden.

PODCAST Einen Tag später, am 6. Januar, feiert dann der #2021JLID betitelte Podcast zum Jubiläumsjahr Premiere. Er wird im wöchentlichen Wechsel von Mirna Funk, Shelly Kupferberg und Miron Tenenberg moderiert.

https://www.instagram.com/p/CJOMBYXnusd/?utm_source=ig_web_copy_link

Mit ihren Gästen werden sie laut Ankündigung über das Thema jüdisches Leben in Deutschland sprechen. Der Podcast wird auf der Webseite des Vereins 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland sowie auf gängigen Streamingplattformen abrufbar sein.

JUBILÄUM Das Jahr 2021 steht im Zeichen des 1700-jährigen Jubiläums des jüdischen Lebens in Deutschland. 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Gesetz, das festlegte, dass Juden städtische Ämter in der Kölner Stadtverwaltung ausüben dürfen. 

Das Jubiläum soll mit zahlreichen Veranstaltungen und Online-Formaten begangen werden. ja

Programm

Vortrag, Führung, Finissage: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 27. August bis zum 3. September

 26.08.2026

Neuanfang

Erste Klasse

Zwischen Schultüte und Blumen: Jüdinnen und Juden öffnen ihre Fotoalben und blicken auf ihre Einschulung zurück – in Israel, im Baltikum, in der Sowjetunion sowie in Ost- und West-Berlin

von Christine Schmitt  26.08.2026

Kommentar

Die verlorene Mitte

Beim Betrachten des Wahlkampfs zu den Landtagswahlen im Herbst muss man feststellen: Judenhass ist in Deutschland längst kein Ausschlusskriterium mehr für die Parteien der sogenannten politischen Mitte

von Benjamin Graumann  26.08.2026

Plädoyer

Stark und selbstbewusst

Die Zeiten des Ghettos und Sich-Wegduckens gehören zum Glück der Vergangenheit an. Umso mehr sollten Juden hierzulande entschiedener für ihre Interessen eintreten

von Sacha Stawski  25.08.2026

München

Von Deutschland in die Welt

Eine Ausstellung widmet sich dem Wirken jüdischer Architekten, deren Karrieren von Verfolgung und Exil bestimmt waren. Ihre Bauten beeinflussten die Moderne maßgeblich

von Ellen Presser  25.08.2026

Dresden

Ausstellung würdigt jüdische Sportlerinnen und Sportlern

Deutsch-jüdische Sportlerpersönlichkeiten stehen im Mittelpunkt einer Präsentation. Anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur wird sie in Dresden gezeigt

 25.08.2026

Spremberg/Forst

Stolpersteine gestohlen

Der Staatsschutz ermittelt

 24.08.2026

Dresden

Unbekannter entwendet Kippa

Der Staatsschutz der Dresdner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

 24.08.2026

Meinung

Jüdische Schulen: Orte der Zugehörigkeit

Der Wunsch nach jüdischer Bildung wächst, während die Strukturen zunehmend fragil werden

von Eduard Steinberg  24.08.2026