Interview

»Ich setze mich ein«

Frau Wais, Sie sind am Mittwoch bei der Magbit-Eröffnung von Keren Hayesod aufgetreten. Was verbindet Sie mit der Stiftung?
Ich finde es super, was Keren Hayesod für das jüdische Volk macht, das es nicht so leicht auf der Welt hat! Mir hat auch die Moderation für die Veranstaltung Spaß gemacht.

Wie wichtig ist soziales Engagement?
Sehr wichtig. Ich werde auch zukünftig versuchen, mich so viel wie möglich für Soziales zu engagieren. Ich bin Botschafterin bei der Organisation »Kinderschutzengel« und setze mich dort mit verschiedenen Aktionen für Kinder ein.

Am 25. Mai erscheint Ihre neue Single »Going Crazy«. Was erwartet die Fans?
Die Single, mit der ich mich zu 100 Prozent identifizieren kann, hat genau wie ich zwei Gesichter: ein witziges, lustiges, verrücktes und ein ruhiges, leidenschaftliches. Genau das spiegelt sich im Stück wider. Da ich vom Sternzeichen Zwilling bin, passt das ja. »Going Crazy«, die erste Auskoppelung meines neuen Albums »This is me« wurde von Mario Winans produziert, der schon mit R’n’B-Größen, wie Rihanna, Beyonce und JLo erfolgreich zusammengearbeitet hat.

Was oder wer hat Sie zu Ihrem neuen Album inspiriert?
Ganz klar: der Produzent Mario Winans. Alles ist in Los Angeles entstanden, nachdem ich ihn dort zufällig in einem Café im Urlaub kennengelernt hatte! Es war wie ein Traum und einfach nur eine super Erfahrung, mit solchen Menschen zusammenzuarbeiten!


Mit der Sängerin sprach Katrin Richter.

www.raffaelaonline.com

Berlin

Zentralrat der Juden: Das Ende des Mullah-Regimes liegt in unserem nationalen Interesse

Zentralratspräsident Josef Schuster sieht in den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran die Chance, das Mullah-Regime endlich zu beenden

von Jürgen Prause  02.03.2026

WIZO

Venedig am Neckar

Purim, Frauentag und gutes tun: der erste Maskenball in Stuttgart

von Brigitte Jähningen, Helmut Kuhn  02.03.2026

Zwiespalt

Purim-Fest in Deutschland unter dem Eindruck des Iran-Krieges

Feiern oder nicht? Purim ist ein fröhliches und ausgelassenes Fest. Gemeinden in Deutschland gehen mit Blick auf Nahost damit unterschiedlich um - zuweilen werden auch Feiern abgesagt

von Leticia Witte  02.03.2026

Verhandlung

Berufungsprozess nach antisemitischem Angriff

In Berlin beginnt am Donnerstag die Berufungsverhandlung nach dem antisemitischen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira

 02.03.2026

Köln

Jüdischer Karnevalsverein nimmt gestrandete Israelis auf

Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges wussten sie nicht mehr, wie sie zurück nach Israel kommen sollten - Flüge wurden gestrichen. Nun beherbergen Kölner Karnevalisten fünf Israelis. Erst einmal auf unabsehbare Zeit

 02.03.2026

Jugendkongress 2026

Sollten Juden heute für Deutschland kämpfen?

Lange galt die Frage nach einer Wehrpflicht als abgehakt. Doch seit der Reform des Wehrdienstgesetzes wird sie auch unter jungen Jüdinnen und Juden wieder kontrovers diskutiert – so auch an diesem Wochenende beim Jugendkongress

von Mascha Malburg  02.03.2026

Jugendkongress 2026

»Wir wurden hier aufgefangen«

Ronja Nayeri war als Sprecherin des iranischen Jugendverbandes »Ayande« auf dem Jüdischen Jugendkongress, als Israel den Iran angriff. Ein Gespräch über ein Wochenende zwischen Sorgen, Freude und Solidarität

von Mascha Malburg  02.03.2026

Porträt der Woche

»Es ist schön, jüdisch zu sein«

Julia Markhovski wuchs zweisprachig auf und fand ihre Identität

von Eugen El  01.03.2026

Interview

»Der Kopf der Schlange wurde abgeschlagen«

Der gebürtige Iraner Armin Levy über den Tod Chameneis, Kritik aus Deutschland an dem Angriff der USA und Israel und einen persönlichen Wunsch

von Katrin Richter  01.03.2026