Gedenken

Erinnerung an Yitzhak Rabin

Gemeinsames Gedenken am Sonntagabend in Berlin Foto: Rolf Walter

Am Sonntagabend versammelten sich in Berlin-Mitte einige Dutzend Menschen im Gedenken an den vor 17 Jahren ermordeten Yitzhak Rabin (1922–1995). Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) hatte zu der kurzen Zeremonie an der Ecke Yitzhak-Rabin- und Scheidemannstraße in der Nähe des Reichstagsgebäudes aufgerufen.

Als Redner erinnerten Tal Gat, der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft Israels, und Steffen Reiche, stellvertretender Vorsitzender der DIG Berlin-Brandenburg, an den israelischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger. Dabei sagte Reiche, dass »dieser ungewöhnliche Mann die Kraft und Vision besaß, den Friedensprozess zu einem guten Ende zu führen«. Bei dem Attentat sei nicht nur ein Mensch getötet worden, sondern auch der Friedensprozess zum Stillstand gekommen, so Reiche. »Insofern hat dieses Attentat Tausende Menschenleben gefordert.« ja

Architektur

Von Brandenburg nach Haifa

In Finow wird ein historisches Kupfer-Haus restauriert. Einst von Walter Gropius modernisiert, zogen die mobilen, industriell gefertigten Bauten mit ihren Eigentümern bis nach Palästina

von Mark Feldon  27.09.2026

Literatur

Wenn Fiktion zur Geschichtsschreibung wird

Der israelische Bestsellerautor Dror Mishani stellte im Gespräch mit Richard C. Schneider seinen neuen Roman »Nicht« vor

von Nora Niemann  27.09.2026

München

»Ihr Licht ist nicht verloschen«

Die Frauen-Mikwe der Gemeinde trägt seit Kurzem den Namen von Rebbetzin Shoshana Brodman

von Luis Gruhler  27.09.2026

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

von Katrin Richter  24.09.2026

Kommentar

Sprecht mit uns. Nehmt uns ernst

Herr Ramelow, die jüdische Gemeinschaft, die vor Judenhass warnt, ist nicht das Problem. Antisemitismus ist das Problem - insbesondere in Ihrer Partei

von Avitall Gerstetter  24.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026