Gedenken

Erinnerung an Yitzhak Rabin

Gemeinsames Gedenken am Sonntagabend in Berlin Foto: Rolf Walter

Am Sonntagabend versammelten sich in Berlin-Mitte einige Dutzend Menschen im Gedenken an den vor 17 Jahren ermordeten Yitzhak Rabin (1922–1995). Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) hatte zu der kurzen Zeremonie an der Ecke Yitzhak-Rabin- und Scheidemannstraße in der Nähe des Reichstagsgebäudes aufgerufen.

Als Redner erinnerten Tal Gat, der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft Israels, und Steffen Reiche, stellvertretender Vorsitzender der DIG Berlin-Brandenburg, an den israelischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger. Dabei sagte Reiche, dass »dieser ungewöhnliche Mann die Kraft und Vision besaß, den Friedensprozess zu einem guten Ende zu führen«. Bei dem Attentat sei nicht nur ein Mensch getötet worden, sondern auch der Friedensprozess zum Stillstand gekommen, so Reiche. »Insofern hat dieses Attentat Tausende Menschenleben gefordert.« ja

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