Gedenken

Erinnerung an Yitzhak Rabin

Gemeinsames Gedenken am Sonntagabend in Berlin Foto: Rolf Walter

Am Sonntagabend versammelten sich in Berlin-Mitte einige Dutzend Menschen im Gedenken an den vor 17 Jahren ermordeten Yitzhak Rabin (1922–1995). Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) hatte zu der kurzen Zeremonie an der Ecke Yitzhak-Rabin- und Scheidemannstraße in der Nähe des Reichstagsgebäudes aufgerufen.

Als Redner erinnerten Tal Gat, der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft Israels, und Steffen Reiche, stellvertretender Vorsitzender der DIG Berlin-Brandenburg, an den israelischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger. Dabei sagte Reiche, dass »dieser ungewöhnliche Mann die Kraft und Vision besaß, den Friedensprozess zu einem guten Ende zu führen«. Bei dem Attentat sei nicht nur ein Mensch getötet worden, sondern auch der Friedensprozess zum Stillstand gekommen, so Reiche. »Insofern hat dieses Attentat Tausende Menschenleben gefordert.« ja

Ferien

Unsere kleine Stadt

Mehrere Wochen trafen sich deutsche, ukrainische und israelische Jugendliche in Brandenburg zu einem Sommercamp der Initiative »J-ArtEck«. Zum Abschluss inszenierten sie eine Oper von Paul Hindemith

von Leon Stork  23.08.2026

Plädoyer

Stark und selbstbewusst

Die Zeiten des Ghettos und Sich-Wegduckens gehören zum Glück der Vergangenheit an. Umso mehr sollten Juden hierzulande entschiedener für ihre Interessen eintreten

von Sacha Stawski  23.08.2026

Porträt der Woche

Mein Traum von Frieden

Yuval Halpern ist Sänger der iranisch-israelischen Band Sistanagila

von Alicia Rust  23.08.2026

Jüdisches Erbe

Leipziger Stadtrundgang zu jüdischer Musik

Mit dem »Notenbogen« erhält Leipzig einen weiteren musikhistorischen Stadtrundgang. Der Fokus soll dabei auf den Spuren »jüdischer Musik« liegen

von Joris Ufer  23.08.2026

Deutschland

Weil er sich israelsolidarisch äußerte: Mann wird mit Cuttermesser an Berliner U-Bahnhof angegriffen

Die Hintergründe

 22.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Benjamin Graumann Jüdische Gemeinde Frankfurt

Kommentar

Die verlorene Mitte

Beim Betrachten des Wahlkampfs zu den Landtagswahlen im Herbst muss man feststellen: Judenhass ist in Deutschland längst kein Ausschlusskriterium mehr für die Parteien der sogenannten politischen Mitte

von Benjamin Graumann  21.08.2026

Straßenfest

Chabad Berlin feiert 30. Jubiläum

Drei Jahrzehnte jüdisches Leben: Mit einem Straßenfest möchte eine jüdische Gemeinde in Berlin nicht nur die eigene Geschichte feiern. Es soll auch ein Blick in die Zukunft geworfen werden

 20.08.2026

Vorschau

Widderhorn im Dom und ein Hauch von »Yiddish Summer« - Festival »Shalom-Musik.Koeln«

Begegnungen, Neugier und Zuhören fördern - das wollen die Macher des Festivals »Shalom-Musik.Koeln«. Und reichlich Musik und Gesang auf die Bühne bringen. Der Verein hinter dem Festival bekommt dafür jetzt einen Preis

von Leticia Witte  20.08.2026