Sehen!

Die digitale Feier geht weiter

Marina Weisband sagt, sie erlebe die meisten Muslime als »cool, nett und solidarisch«. Foto: dpa

Mit digitalen Formaten hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Feiern zu seinem 70-jährigen Bestehen eingeläutet: Am 19. Juli 1950 war der Dachverband der jüdischen Gemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt am Main gegründet worden. Sieben Jahrzehnte lässt der Zentralrat nun in sieben Formaten aufleben.

Den Start machte bereits am 9. Juli eine neue Podcast-Reihe unter dem Titel »Schon immer Tachles«. Zu den nächsten Gesprächspartnern gehört der Historiker Michael Brenner, die Schauspielerin Susan Sideropoulos und der Rabbiner Joel Berger.

Erster Interviewpartner war Zentralratspräsident Josef Schuster, es folgte die Berliner Filmproduzentin Alice Brauner. Die Gespräche führt Philipp Peyman Engel, Feuilletonredakteur und Chef vom Dienst Online der Jüdischen Allgemeinen.

live-talk Am Donnerstag, den 27. August, gabe es einen Live-Talk auf Instagram mit dem Titel »Denk ich an Deutschland im Jahr 2020 … Das neue jüdische Selbstverständnis«. Moderiert wurde das Gespräch von Shelly Kupferberg (RBB Kultur).

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Zu den Gästen gehörten der Schauspieler und Regisseur Daniel Donskoy, der Rapper Ben Salomo, Anna Staroselski, die Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD), Marina Weisband, Expertin für digitale Partizipation und Bildung, und der Autor Max Czollek. Der Talk kann hier abgerufen werden.

dialog In der Runde ging es unter anderem um aktuelle Themen wie Antisemitismus (und das nicht nur »nach Halle«), Transformationen der Erinnerungskulturen, Migrationen, den gesellschaftlichen und interreligiösen Dialog sowie Herausforderungen der Corona-Zeit.

Doch es bleibt nicht »nur« bei digitalen Veranstaltungen zur 70-Jahr-Feier: Am 15. September plant der Zentralrat der Juden in Deutschland auch einen Festakt. ja

Weitere Informationen unter #Zentralrat70, www.facebook.com/zentralratderjuden und www.instagram.com/zentralratderjuden

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