Berlin

Briefmarke zeigt »Topographie des Terrors«

Eine neue Briefmarke erinnert an die Zentralen des nationalsozialistischen Terrors in Deutschland. Das Sonderpostwertzeichen »Topographie des Terrors« wurde von dem Berliner Grafiker Matthias Beyrow gestaltet.

Die Marke hat einen Wert von 45 Cent und ist bereits seit 2. Januar in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) stellte die Sondermarke am Donnerstag in Berlin öffentlich vor.

stiftung Unter dem Namen »Topographie des Terrors« erinnert seit 1992 eine Stiftung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und deren Folgen nach 1945. Auf dem 4,5 Hektar großen Gelände nahe des Berliner Abgeordnetenhauses befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors, nämlich die Geheime Staatspolizeiamt, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkrieges auch das Reichssicherheitshauptamt. epd

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Kommentar

Die Schatten der Vergangenheit sind lang

Wie der Hessische Rundfunk über jüdische Grundstücke stolpert

von Daniel Neumann  18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Sukkot

Fast zu Hause

Unsere Autorin flüchtete mit ihren Kindern 2022 aus der Ukraine. In Rottweil begann die kleine Familie ein neues Leben. Zum Laubhüttenfest blickt die Manikeurin auf ihr Ankommen zurück

von Olga Nemchenko  17.09.2026

Jubiläum

Jüdischer Landesverband Sachsen feiert 100-jährige Geschichte

Rund 20.000 Jüdinnen und Juden haben vor dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen gelebt. Bereits vor 100 Jahren wurde eine jüdische Interessenvertretung gegründet

 16.09.2026