Berlin

Wie nehmen jüdische Flüchtlinge aus der Ukraine Berlin wahr?

Die Neue Synagoge Berlin an der Oranienburger Straße Foto: picture alliance / epd-bild

Ihre Sicht auf die deutsche Hauptstadt dokumentieren jüdische Flüchtlinge aus der Ukraine ab Donnerstag in einer neuen Ausstellung des Berliner Centrum Judaicum. Unter dem Titel »Through Our Lens« (Durch unsere Linsen) zeigen 18 Frauen und Kinder mit Fotos und Texten »ihre persönlichen Berlin-Momente«, wie die Stiftung Neue Synagoge Berlin ankündigte. Zugleich stellen sie Fragen nach jüdischer Sichtbarkeit in der Stadt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Jenseits der medial verbreiteten Bilder von Zerstörung, Leid und Menschenmassen, von der die Wahrnehmung der ukrainischen Geflüchteten geprägt werde, eröffneten die Frauen und Kinder eine eigene Perspektive auf ihre Situation, so die Stiftung. »Ihre fotografischen Arbeiten tragen Momente der Emotionen und überraschender Schönheit. In ihren Texten reflektieren sie ihre eigene Bedeutung von Begriffen wie Flucht, Evakuierung oder Migration - und lassen sie in der Stadtlandschaft greifbar werden.«

Die Fotografien entstanden im vergangenen Oktober, etwa sechs Monate nach Ankunft der Flüchtlinge in Berlin. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Verein Masorti zur Förderung der jüdischen Bildung und des jüdischen Lebens statt. kna

Leipzig

Ausstellung mit Fotografien von NS-Deportationen

Mehrere Hunderttausend Menschen wurden in der NS-Zeit aus dem Deutschen Reich deportiert. Ein Forschungsprojekt sichert seit Jahren fotografische Dokumente. Einige zeigt jetzt das Leipziger Ariowitsch-Haus

 13.08.2026

Sachsen-Anhalt

Polizeirabbiner vor der Wahl: Erstarken der AfD bereitet Sorgen         

Mehr Begegnung zwischen Juden und Nicht-Juden - das wünschen sich Deutschlands Polizeirabbiner. Sie bilden Polizeianwärter hierzulande fort und vermitteln jüdische Kultur. Seit fünf Jahren gibt es sie

von Nina Schmedding  13.08.2026

Ferien

Spiel, Spaß, Werte

Gerade beginnt der dritte Turnus der ZWST-Machanot. Bildungsreferentin Liya Cinciper über Heimweh, Handyzeiten und Kühlung bei Hitze

von Helmut Kuhn  13.08.2026

Hitze

Kühl beten, kühl bleiben

Gemeinden und jüdische Einrichtungen bekommen die hohen Temperaturen sehr zu spüren. Einige behelfen sich mit kalten Tüchern, manche mit Ventilatoren, andere haben Klimaanlagen

von Katrin Richter  13.08.2026

Programm

Summer Open Airs in Frankfurt und Hannover, und ein Rendezvous für Hercule Poirot - mit einer Leiche

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 13. August bis zum 20. August

 12.08.2026

Wiesbaden

Hessen verlängert Staatsvertrag mit jüdischen Gemeinden

Die Zahlungen an jüdische Gemeinden steigen schrittweise

 12.08.2026

Brandenburg

Cyberangriff auf Gedenkstätten

Immer wieder schädigen Ransomware-Attacken Behörden, Krankenhäuser und andere Einrichtungen. In Brandenburg ist nun die Gedenkstätten-Stiftung betroffen

 11.08.2026

Gedenken

Stolpersteine für jüdische Familie Frank in Erfurt

Als Zwölfjährige wurde Ingeburg Geißler nach Theresienstadt deportiert. Jahrzehnte später erzählt sie von ihrem Schicksal. Ihre Stimme soll nun bei der Gedenkveranstaltung erklingen

 11.08.2026

Porträt der Woche

Aus Erfahrung handeln

Marina Koren hat Ausgrenzung erlebt und unterstützt heute Betroffene von Hassgewalt

von Gerhard Haase-Hindenberg  09.08.2026